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Veranstaltung

Datum 17.09.2020
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ABGESAGT: Videokonferenz: "Alemagna" - Ein wiederkehrendes Phänomen

Das Alpenkonventionsbüro der CIPRA Österreich mit Unterstützung des österreichsichen Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie lädt zur Videokonferenz über das Thema "Alemagna"-Autobahn ein. Zwei Jahre nach Unterzeichnung des Memorandum von Kartitsch soll im Rahmen einer Videokonferenz der Status Quo zur Alemagna-Autobahn eruiert werden, indem eine historische Aufarbeitung der Alemagna-Debatte erfolgt, Vertreter verschiedener Gebietskörperschaften und Institutionen ihren Standpunkt präsentieren und ein Blick auf die völkerrechtliche und unionsrechtliche Verbindlichkeit des Verkehrsprotokolls geworfen wird. Die Videokonferenz wird zweisprachig (deutsch/italienisch) mit simultaner Übersetzung durchgeführt. Das Programm wird nach Fertigstellung hier veröffentlicht: Programm Für weitere Informationen und Anmeldungen kontaktieren Sie uns per E-Mail an: oesterreich@cipra.org

Die Alemagna-Autobahn ist ein seit Jahrzenten wiederkehrendes Projekt, die eine neue alpenquerende Route zwischen München (D) und Venedig (I) herstellen soll. Nach unterschiedlich geplanten und gescheiterten Trassen-Varianten scheint eine Trassenführung über das Puster- und Drautal Richtung Osten über das Iseltal/Felbertauern nach Norden in Frage zu kommen.
Trotz der klaren Bestimmungen des Verkehrsprotokolls der Alpenkonvention, welche den Bau neuer hochrangiger Straßen für den alpenquerenden Verkehr verbieten, und unbeeindruckt des Widerstandes von Gebietskörperschaften, Natur- und Landschaftsschützerinnen und Landschaftsschützern, Transitgegnerinnen und -gegnern sowie Betroffenen, lebt die Diskussion rund um die Alemagna immer wieder neu auf.

Am 7. Juli 2017 kamen aus diesem Grund Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden und der Zivilgesellschaft aus dem Veneto, Süd- und Osttirol in Kartitsch (A) zusammen und unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung gegen die Alemagna-Autobahn. Im Memorandum fordern die Alemagna-Kritikerinnen und -Kritiker die Einhaltung des Verkehrsprotokolls und plädieren für ein gemeinsames Raumordnungs- und Entwicklungsprogramm und dessen rasche Umsetzung.

Zwei Jahre später soll nun im Rahmen einer Videokonferenz der Status Quo zur Alemagna Autobahn eruiert werden, indem eine historische Aufarbeitung der Alemagna-Debatte erfolgt, Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Gebietskörperschaften und Institutionen ihren Standpunkt präsentieren und ein Blick auf die völkerrechtliche und unionsrechtliche Verbindlichkeit des Verkehrsprotokolls geworfen wird.

Die Videokonferenz wird zweisprachig (deutsch/italienisch) mit simultaner Übersetzung durchgeführt. Das Programm wird nach Fertigstellung hier veröffentlicht

Für weitere Informationen und Anmeldungen kontaktieren Sie uns per E-Mail an: