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Veranstaltung

Datum 11.10.2016 - 12.10.2016
Ort Grundlsee (Austria/Steiermark), Hotel Mondi-Holiday
Exportieren ICS-Export

3. Ausseer Naturraumgesprächen „Raue Zeiten für Raufußhühner?“

In ganz Europa ist ein alarmierender Rückgang der Raufußhuhn-Populationen zu verzeichnen. Raufußhühner sind wichtige Leitarten für die Biodiversität im Gebirgswald.

Für den Birkhahn wird der Lebensraum immer kleiner. Foto: © G. Gressmann

Ursprünglich in den lichten Wäldern der Alpen und des Alpenvorlandes in großer Anzahl heimisch, sind Auerwild und Birkwild heute ebendort nur mehr selten anzutreffen. Den hohen Lebensraumansprüchen des Auerwildes, wie strukturreiche Wälder mit ausreichend Nahrungsangebot und eine störungsarme Umgebung, werden in unseren Breiten nur noch vereinzelte Bergwälder gerecht. Der Lebensraum des Birkwildes wird überwiegend durch das Zuwachsen von Almflächen stetig kleiner. Gezielte waldbauliche und landwirtschaftliche Maßnahmen und Aktivitäten zur Vernetzung der einzelnen Habitate können dem Lebensraumverlust entgegensteuern und einen wichtigen Beitrag zum Schutz und zum Erhalt der Raufußhühner leisten. Die Umsetzung in der täglichen Praxis der Försterinnen und Förster ist dabei von großer Bedeutung.

Im Rahmen des LIFE+ Projekts „Naturwald, Moore und Lebensraumverbund im Ausseerland“ laden die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) zu den 3. Ausseer Naturraumgesprächen und gleichzeitig zum
8. ExpertInnenforum ein. ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis informieren umfassend über Gefährdungspotenziale, Lebensraumvernetzung und -management für Raufußhühner.