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Publikation

SzeneAlpen Nr. 106 - «Kleine Biene, grosse Wirkung»

Warum wir Honig, Bestäuber und Artenvielfalt brauchen

«Ideal wäre, sie überhaupt nicht zu füttern», sagt der Imker Klébert Silvestre aus der französischen Gemeinde Les Belleville über seine Schwarzbienen im Interview. Er setzt sich für den Erhalt dieser alten Bienenart ein und praktiziert eine nachhaltige Form der Bienenzucht. Beispielsweise lässt er seinen Bienen Honig übrig, anstatt sie mit Zucker zu füttern. Silvestre engagiert sich auch als Experte im Bienenschutzprojekt BeeAware! der CIPRA und wurde für SzeneAlpen interviewt. Doch die Welt der Bienen in den Alpenländern ist weit mehr als süsser Brotaufstrich, wie Monika Gstöhl von CIPRA Liechtenstein in ihrem einführenden Gastbeitrag zum Themenheft schreibt: «Bienen und andere bestäubende Insekten spielen eine Schlüsselrolle für die Biodiversität, sichern unsere Ernährung und generieren dabei grosse monetäre Werte.» Weshalb Wildbienen dafür ebenso wichtig wie Honigbienen sind, was sie gefährdet und wie die Biene einerseits zum kulturellen Symbol und andererseits zum Politikum wurde – auf diese Fragen geht das aktuelle Themenheft der CIPRA ein. 

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