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Schweizer Vorsitz der Alpenkonvention

16.03.2021
Seit Ende 2020 sitzt die Schweiz der Alpenkonvention vor. Eines ihrer Hauptthemen für die beiden kommenden Jahre wird der Klimaschutz.
Bild Legende:
Im Rahmen des Schweizer Vorsitzes findet im April 2021 die Konferenz «MoVe the Alps» zum Thema Radtourismus statt. (c) Kay Liedl, unsplash

An der XVI. Alpenkonferenz am 10. Dezember 2020 übernahm die Schweiz den Vorsitz der Alpenkonvention von Frankreich. Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) hat den Lead übernommen und legt für die nächsten zwei Jahre den Fokus auf das Klima, den nachhaltigen Verkehr und Alpenstädte. Mit Projekten und Veranstaltungen verfolgt die Schweiz in Zusammenarbeit mit den anderen Alpenstaaten und weiteren Partnern einen Fünf-Punkte-Plan: Dieser umfasst den Radtourismus, eine gemeinsame Klimastunde im Juni, das nachhaltige Bauen und Sanieren in den Alpen, die Alpenstädte und die Verlagerungspolitik. Beim Thema Verkehrsverlagerung und Transitverkehr kündigt die Schweizer Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga eine Verbesserung der Koordination unter den Alpenstaaten an. An der Alpenkonferenz betonte sie ausserdem, dass der Einbezug der Jugend eine wichtige Rolle spielen wird: «Wenn es um das Klima geht, haben wir spätestens in den letzten Jahren gemerkt, dass es ohne die Stimmen der Jugend nicht geht.»
Der Vorsitz der Schweiz endet im Herbst 2022 mit einer Klimawoche, in der die Arbeiten dazu bilanziert und weiterführende Klima-Aktionen lanciert werden. 

 

Quellen und weitere Informationen:

Schweizer Vorsitz Alpenkonvention (are.admin.ch)