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Schweizer Innovation: Langlaufen auf Plastikschienen. (c) Selina Gasparin, facebook

Die steigenden Temperaturen durch die Klimakrise bedrohen nicht nur die Natur, sondern auch den Wintertourismus und -sport. Was machen wir mit unseren Skiern, wenn kein Schnee mehr fällt? Was lockt Touristinnen und Touristen dann in die Berge? Eine Lösung wäre, den Winter nachzubauen, zum Beispiel mit Kunststoff. Das nennt sich Innovation, also etwas Neues schaffen – oder etwas Altes mit neuen Mitteln erhalten? Die bahnbrechende Idee nennt sich Glice. Das Eis aus Kunststoff gibt es bereits im Eishockey, beim Eiskunstlaufen und als Winterattraktion in Einkaufszentren. In der Schweiz haben nun «Graubünden Ferien» zusammen mit der Langläuferin Selina Gasparin eine Langlaufloipe aus Kunststoff getestet (siehe dieses Facebook-Video). Es sei das Bild der Zukunft: Die Sonne scheint, mit langen Schritten gleitet die Sportlerin im eisblauen Trainingsanzug auf einer weissen Plastikschiene über eine grüne Wiese. Sie lächelt zufrieden und sinniert über die unzähligen Möglichkeiten wie Langlauftraining in der Vorsaison und im Sommer oder Langlaufparks. Die Idee liesse sich sicher auch auf andere Bereiche anwenden: Plastikblumen blühen ganzjährig und Kunststofftannen nadeln nicht. Doch warum sollten die TouristInnen dafür extra in die Berge fahren? Die Plastikschienen liessen sich sicherlich auch im Flachland auslegen. Allerdings bieten die Alpen etwas Einzigartiges: eine wunderbare Kulisse. Und falls die Farben nicht passen, kann man sie ja anmalen.

 

Quelle: www.travelnews.ch/destinationen/17016-graubuenden-ferien-testet-glice-als-schneeersatz.html