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Drei Werkstätten für nachhaltige Mobilität

Alpenweit zeigen Projekte, wie Nachhaltigkeit und Mobilität Hand in Hand gehen können. © EURAC

Ideen für grenzüberschreitende Zusammenarbeit, die Zukunft der Veynes-Eisenbahn und ein Werkzeugkoffer für nachhaltiges Pendeln: Drei Projekte aus den Alpen inspirieren zu mehr nachhaltiger Mobilität.

Es braucht regionale Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg: Diese Erkenntnis haben Liechtenstein, St. Gallen/CH, Lindau/D und Vorarlberg/A im grenzüberschreitenden Pemo-Projekt umgesetzt. Mit vereinten Kräften haben sie sich für mehr nachhaltige Pendlermobilität eingesetzt und in Zusammenarbeit mit CIPRA International und dem Energieinstitut Vorarlberg einen Werkzeugkoffer für betriebliches Mobilitätsmanagement entwickelt. Zudem wurden Fachtagungen in der Region durchgeführt, Motivations- und Sensibilisierungsarbeit geleistet sowie Dienstleistungsangebote für Firmen bereitgestellt.

Wie kann der Zug als nachhaltige Alternative zum Auto für Einheimische und auch für den Tourismus attraktiver gestaltet werden? Gemeinden und Verbände haben sich zusammengetan, um eine Strategie für den öffentlichen Verkehr in der französischen Alpenregion zu entwickeln. CIPRA Frankreich begleitet den Prozess. Das Ziel ist es, vor allem die Eisenbahnlinien «Etoile ferroviaire de Veynes» zu stärken, die unter anderem Städte wie Gap mit Grenoble und Briançon mit Paris oder Marseille verbinden. Der soeben veröffentlichte Aktionsplan ist ein erster Schritt, um die Bahnstrecken aufzuwerten. Zu den geplanten Massnahmen zählt beispielsweise ein neuer Reiseführer.

Ein Pendlerschiff, eine Plattform für Fahrgemeinschaften, ein Mobilitätszentrum: Im Rahmen des Projekts «Cross-border mobility» haben die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete, Tirol/A und CIPRA International Modelle grenzüberschreitender Kooperation im Alpenraum gesammelt und in einer StoryMap der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Zudem wurden die Erkenntnisse aus dem Pemo-Projekt aufgegriffen: Der Werkzeugkoffer für betriebliches Mobilitätsmanagement kann nun in allen Alpensprachen online bezogen werden. Unternehmen aus allen Alpenländern sind zudem aufgerufen, ihre Strategien für mehr nachhaltige Mobilität einzubringen und so den Werkzeugkoffer weiterzuentwickeln.