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AlpenWoche Intermezzo: gemeinsam handeln, jetzt!

Wir müssen jetzt gemeinsam handeln, um dem Klimanotstand entgegen zu treten. Darin waren sich die zahlreichen jungen Menschen der Generation Y einig, die am AlpenWoche Intermezzo vom 9. bis 11. Dezember 2020 teilnahmen. Über 200 Menschen aus dem gesamten Alpenraum diskutierten in rund 20 virtuellen Sessions zum Thema «Klima & Jugend».

Wie können wir der Klimakrise im Alpenraum begegnen und auf welche Weise beteiligt sich die Jugend daran? Dies waren die zentralen Fragen des diesjährigen AlpenWoche Intermezzo, das aufgrund der COVID-19-Bestimmungen anstatt in Nizza/F online stattfand. «Wenn die derzeitige Situation virtuelle Treffen erfordert, um Ideen auszutauschen, dann müssen die Massnahmen gegen den Klimawandel umso realer und greifbarer sein», fordern die Organisatorinnen und Organisatoren. 

Chance für Innovation

Die Klimakrise ist global, doch im Alpenraum ist sie besonders akut. Gletscherschwund, immer häufigere Überschwemmungen, Waldbrände und Felsstürze machen dies deutlich. Das Lebensumfeld und die Berufe, die heute noch als typisch «alpin» gelten, werden es morgen vermutlich nicht mehr sein, insbesondere aufgrund des Klimawandels. Dies ist eine Herausforderung, aber auch eine Chance für Kreativität und Innovation.
Die Inputs an den unterschiedlichen AlpenWoche-Sessions präsentierten spannende Initiativen, die es der jungen Generation ermöglichen, ihren beruflichen und privaten Lebensmittelpunkt in den Alpen zu finden. Sie sind nur die Spitze eines Eisbergs, denn in den Alpen gibt es unzählige solcher Projekte und Menschen, die die Ärmel hochkrempeln und sich den Herausforderungen stellen.

Beissende Hunde

CIPRA International präsentierte seine Projekte in vier Sessions und Events:  «Youth Alpine Interrail» lud in Zusammenarbeit mit dem CIPRA Jugendbeirat (CYC) an den virtuellen runden Tisch zum Thema nachhaltige Mobilität. «Bleibt Hunde, die beissen!» und «Engagiert euch politisch und verändert etwas von innen!» lauteten die Ratschläge der politischen Vertreterinnen und Vertreter an die jungen Teilnehmenden. Der CYC entwickelte in einem Workshop seine Vision eines «AlpTick» weiter – ein alpenweites Ticket für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Reisen war auch Thema in der Session zur «Via Alpina», deren Geschäftsführung die CIPRA innehat. Der Weitwanderweg quer durch die Alpen soll erneuert werden, darum wurde gemeinsam ein Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft geworfen. Den Schlusspunkt setzte am Freitag passend zum Internationalen Tag der Berge das Format «Berge Lesen» mit einer virtuellen Lesung. 

AlpenWoche Intermezzo

Wie ihre grosse Schwester, die alle vier Jahre stattfindende AlpenWoche, ist auch das AlpenWoche Intermezzo eine internationale Veranstaltung zu nachhaltiger Entwicklung und damit verbundenen alpine Themen. Sie wird von den folgenden alpenweit tätigen Organisationen gemeinsam ausgerichtet: Allianz in den Alpen, Ständiges Sekretariat der Alpenkonvention, Interreg Alpenraumprogramm, Alpenstadt des Jahres, CIPRA Frankreich, CIPRA International, Club Arc Alpin, Fédération Française des Clubs d’Alpinisme et de Montagne, ISCAR und WWF. Die AlpenWoche Intermezzo 2020 wurde unterstützt vom französischen Ministerium für den ökologischen und solidarischen Wandel, Region Süd – Provence Alpes Côte d’Azur, Region Auvergne Rhône Alpes, Region Bourgogne Franche-Comté und die Métropole Nice Côté d’Azur. Der Französischer EUSALP Vorsitz, der Parc National du Mercantour und der Parc Naturel Régional des Préalpes Côte d’Azur waren Partner der Veranstaltung.

 

Weiterführende Informationen: http://alpweek.org/2020