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Informationssysteme für Quellen und Naturgefahren in den Alpen im Aufbau

Kartenausschnitt des Informationssystems Alpine Naturgefahren

Kartenausschnitt des Informationssystems Alpine Naturgefahren

Der bayerische Landesbund für Vogelschutz LBV arbeitet seit Mai am Aufbau eines interaktiven Informationssystems über Quellen im Alpenraum, das zum Schutz und zur Erhaltung dieser sensiblen Lebensräume beitragen soll. Ziel ist, bestehende Beobachtungssysteme und Methoden zu bündeln und über das Internet der Öffentlichkeit verfügbar zu machen.
Autorisierte Nutzer werden selbst Daten wie z.B. Fundorte bestimmter Tier- und Pflanzenarten oder Hinweise auf Aktivitäten in das System eintragen können. Der LBV regt diesbezüglich zur aktiven Mitarbeit an.
Quelle und Info: www.lbv.de/neuesdir/quellenschutz/alpen.htm (de), www.swissre.com/INTERNET/pwswpspr.nsf (en)
Im Rahmen der Veranstaltung "RisikoDialog" wurde das bayerische Informationssystem Alpine Naturgefahren IAN vorgestellt. Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf fordert dazu auf, dieses System auf den gesamten Alpenraum auszudehnen und Risikogebiete als Tabuzonen, die nicht bebaut werden dürfen, zu deklarieren. Das IAN wurde von den zuständigen Fachbehörden erstellt und informiert auf dem Internet über Risiken durch Lawinen, Muren, Steinschläge etc. Im Rahmen der Eigenverantwortung sollen Gefahren minimiert werden. Im bayerischen Alpenraum sind 43% der Fläche als Tabuzone ausgewiesen.
Quelle und Info: www.bayern.de/lfw/daten/ian/welcome.htm (de)