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Alpenkonvention: Klimawandel und Naturgefahren im Fokus

06.10.2005
Der Ständige Ausschuss der Alpenkonferenz, hohe Beamte der Vertragsparteien der Alpenkonvention, hat vom 27. - 29. September in Galtür/A getagt.
Vom Hochwasser zerstörtes Auto.
Bild Legende:
Zu einer umfassenden Prävention gehört die Anpassung der Raumplanung. © CIPRA-International
Der Österreichische Vorsitz bei der Alpenkonvention setzt neben den üblichen Punkten jeweils ein Schwerpunktthema auf die Tagesordnung. Diesmal ging es um Klimawandel und Naturgefahren. Mehrere Referate zeigten den aktuellen Stand des Wissens und die Notwendigkeit des Handelns gerade in den Alpen.
Diskutiert wurde auch der Vorbehalt Frankreichs, welchen dieses Land mit der Hinterlegung der Ratifikationsurkunde für das Verkehrsprotokoll angebracht hat. Nach diesem Vorbehalt soll einer der Kernpunkte des Protokolls - der Verzicht auf den Bau neuer hochrangiger Strassen für den alpenquerenden Verkehr -weitgehend ausgehebelt werden. Einzelne Vertragsparteien und die CIPRA, die internationale Alpenschutzkommission, haben Klarheit über das Wesen dieses Vorbehalts gefordert. Nun sollen die Juristinnen und Juristen des Überprüfungsausschusses feststellen, ob der Vorbehalt in dieser Form zulässig ist. Frankreich hat betont, man habe nur eine interpretative Erklärung aber keinen Vorbehalt anbringen wollen. Ein weiteres Thema war die Erstellung eines Alpenzustandsberichtes durch das Ständige Sekretariat. Ein Vorschlag soll bis im April 2006 vorliegen, was in Anbetracht des fehlenden Budgets kein leichtes Unterfangen sein wird.
Quelle: CIPRA-International