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Olympische Winterspiele Turin 2006: Staat stopft Finanzloch

Weniger als ein Jahr vor Beginn der olympischen Winterspiele 2006 ist es noch ungewiss, wie das etwa 180 Millionen Euro grosse Finanzloch gestopft werden kann, das durch mangelnde Einnahmen entstanden ist.
Nebenbei haben die seit Monaten andauernden internen Streitereien im Organisationskomitee für die Spiele dahingehend ihren Höhepunkt erreicht, dass sowohl der Vorsitzende als auch sein Stellvertreter ihren Hut nehmen mussten.
Um das Finanzloch zu stopfen, möchte die Regierung im Einvernehmen mit den Gemeinden auf öffentliche Sponsoren zurückgreifen, ohne dass hierbei gegen EU-Recht verstossen werde, das staatliche Hilfen verbietet. Konkret soll eine "Tresor"-Gesellschaft mit dem Namen "Torino Evolution" einspringen, die zu 51% von der öffentlichen Agentur für Investitionsangelegenheiten Sviluppo Italia und zu 49% von der Region Piemont, von der Provinz und von der Stadt Torino kontrolliert werden. Die Regierung hat bereits 80 Millionen Euro versprochen; jetzt müssen noch etwa 100 Millionen Euro aufgetrieben - diese sollen vom interministeriellen Komitee für Wirtschaft bereitgestellt werden - und das Budget für die Spiele bewilligt werden.
Quelle: CIPRA-Italia
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