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Schweiz: Die Verlagerung der Transitgüter auf die Schiene erfolgt schleppend

Protestaktion der Alpeninitiative vor dem Bundeshaus in Bern anlässlich der Veröffentlichung des zweiten Verlagerungsberichts

Aktion der Alpeninitiative vor dem Bundeshaus: Die Alpen leiden noch immer am LKW-Fieber. © http://www.alpeninitiative.ch

Der neue Verlagerungsbericht des Schweizerischen Bundesamtes für Verkehr (UVEK) liefert keinen Grund zur Entwarnung. Zwar wird die Zahl der alpenquerenden Lastwagen voraussichtlich auch im Jahr 2004 abnehmen und sich auf 1.3 Millionen Fahrten belaufen, das Verlagerungsziel von 650.000 Fahrten pro Jahr bis 2009 rückt jedoch in weite Ferne.
Das Verkehrsverlagerungsgesetz ist nun seit bald vier Jahren in Kraft und Massnahmen wie beispielsweise die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA), die Bahnreform oder die Subventionierung des Schienengüterverkehrs sollen den Gütertransport auf der Schiene fördern. Diese Instrumente alleine werden gemäss dem Bericht jedoch kaum ausreichen, um das formulierte Verlagerungsziel zu erreichen. Im Verlagerungsbericht werden insbesondere Tunnelgebühren sowie die vom Verein Alpeninitiative vorgeschlagene Börse zur Vergabe von Transitrechten auf der Strasse diskutiert.
Quelle und Infos: www.uvek.admin.ch/verkehr/div/00761/?lang=de (de)