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Neue Erdbebenkarte der Schweiz: Grössere Gefahr für das Wallis

Die neue Erdbeben-Gefährdungskarte des Schweizerischen Erdbebendienstes (SED) stuft die Gefährdung im Unterwallis als etwas größer ein als bisher angenommen. Die Region mit der höchsten Gefährdung in der gesamten Schweiz, jene im oberen Wallis, wurde neu auch auf den unteren Teil des Kantons ausgedehnt.
Über längere Zeiträume können in der Schweiz auch Erdbeben mit Magnituden von 7,5 oder 8 auf der Richter-Skala nicht ausgeschlossen werden. Laut Domenico Giardini, Direktor des SED, sind die meisten Gebäude in der Schweiz nur darauf ausgerichtet, die vertikale Last ihres eigenen Gewichts zu tragen, nicht aber die bei Erdbeben auftretenden horizontalen Scherkräfte. Bauherren, Ingenieure und Architekten sind deshalb aufgerufen, möglichst frühzeitig das jeweilige Erdbebenrisiko in die Planung einzubeziehen und besonders bei Anlagen mit einem grossen Gefahrenpotenzial auch seltene Ereignisse mit Wiederkehrperioden von 10.000 Jahren und mehr zu berücksichtigen.
Quellen und Infos: www.seismo.ethz.ch (de/fr/it/en), www.nzz.ch (de) 09.11.2004
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