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Natura 2000: Umsetzung erfolgt zu schleppend

Der WWF-Österreich hat am 12. August in Innsbruck/A den aktuellen Stand der Umsetzung der gemeldeten Natura 2000-Biotope in Österreich präsentiert. Bisher liegt nur für rund ein Drittel der 172 nach Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) gemeldeten Schutzgebiete ein klares Erhaltungskonzept vor.
Im Bundesland Vorarlberg ist die Umsetzung österreichweit am vorbildlichsten. Hier sind für rund die Hälfte der Gebiete Managementpläne erarbeitet worden, für die andere Hälfte sind die Pläne in Bearbeitung. Der WWF und das Land Vorarlberg werden in den nächsten zwei Jahren gemeinsam Leitlinien für eine effiziente Umsetzung der Natura 2000-Gebiete erarbeiten.
108 der 496 für die Alpenregion gemeldeten FFH-Gebiete liegen in Österreich, was einem Flächenanteil von 42% entspricht. Nach Meldung der Natura 2000-Gebiete, die den Erhalt von international bedeutenden Lebensräumen und Arten in Europa sicherstellen sollen, sind die einzelnen Länder verpflichtet, Erhaltungspläne für jedes Schutzgebiet vorzulegen. Dadurch sollen die Bewahrung sowie der Schutz der Gebiete und ihrer Artenvielfalt gewährleistet werden.
Quelle und Infos: www.wwf.at/News/news142/index.html (de)