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Tierwelt im Alpenraum reagiert sensibel auf Klimaänderungen

Die Studie "Auswirkungen von Klimaänderungen auf die Tierwelt - derzeitiger Wissensstand, fokussiert auf den Alpenraum und Österreich" kommt zum Schluss, dass die Tierwelt im Alpenraum bereits auf die sich ändernden Lebensbedingungen reagiert. Sie wurde am Institut für Meteorologie der Universität für Bodenkultur Wien/A durchgeführt.
Ein Beispiel ist die zunehmende Verbreitung der Gottesanbeterin, einer sehr Wärme liebenden Art. Infolge der günstigeren Bedingungen werden vermehrt Alpenüberquerungen von Insektenarten festgestellt. Weitere Tendenzen sind das Vordringen von Tieren in höhere Lagen und die stärkere Ausbreitung nicht einheimischer Arten. Damit einheimische Arten nicht aussterben, müssen sie sich anpassen oder abwandern, was bei schnellen Änderungen eine grosse Schwierigkeit darstellt.
Info: http://hal.boku.ac.at/research/search_project.show (de)