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Ausstellungseröffnung: Gletscher im Treibhaus

Am 29. April wird im Alpinen Museum des Deutschen Alpenvereins DAV in München die Ausstellung "Gletscher im Treibhaus - Eine fotografische Zeitreise in die alpine Eiswelt" eröffnet. Vergleiche aktueller Fotos von Alpengletschern mit historischen Aufnahmen verdeutlichen den Gletscherrückgang, der auf die Klimaänderung zurückgeführt wird.
Die Gesellschaft für ökologische Forschung, Autorin der Ausstellung, dokumentiert im Projekt "Gletscherarchiv" den Rückgang der Alpengletscher. Jeweils vom gleichen Standort wie historische Aufnahmen werden Gletscher aus dem gesamten Alpenraum fotografiert. Diese Bildvergleiche zeigen auf eindringliche Weise den Schwund des Gletschereises.
Die Ausstellung wird von GREENPEACE unterstützt und von der Landeshauptstadt München gefördert. Sie ist bis zum 16. Januar 2005 im Alpinen Museum zu sehen. Eine kleine Version der Ausstellung wandert bereits seit 2003 und kann ausgeliehen werden.
Parallel zur Ausstellung findet die Veranstaltungsreihe Bergforum 2004 des DAV statt, bei der die Folgen der Klimaveränderung in den Alpen im Vordergrund stehen. In sechs Foren werden Themen wie "Risiken des Klimawandels in den Alpen", "Alpenkonvention - Markstein auf dem Weg zur Nachhaltigkeit?" oder "Ski und Rodel gut? Wintersport in Zeiten der Klimaänderung" diskutiert.
Zu Ausstellungsbeginn erscheint im Tecklenborg Verlag das gleichnamige Buch. Auf fast 300 Seiten enthält es 460 Abbildungen. Das Buch illustriert nicht nur den Gletscherschwund, sondern es informiert auch in zahlreichen Textbeiträgen über dessen Ursachen und Folgen.
Quellen und Infos: www.gletscherarchiv.de (de), www.oekologische-forschung.de (de);
Bergforum 2004 www.alpenverein.de/news/more.php?id=953 (de)