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Medienmitteilung

Zu Gast und zu Hause

Kaspar Schuler und Barbara Wülser (Co-Geschäftsführer CIPRA International), Hugo Quaderer (Schatzmeister CIPRA International); v.r.n.l. (c) CIPRA International

Wie sieht ein gutes Leben in den Alpen aus? Wie kann Tourismus neu gestaltet werden? CIPRA International widmet ihren Jahresbericht 2018 den Einheimischen und den BesucherInnen in den Alpen und beleuchtet unter dem Motto «Zu Gast und zu Hause», wie Tourismus und Lebensqualität miteinander vereinbar sind.

Intelligent gedacht und umgesetzt, verbindet Tourismus unterschiedliche Lebensbereiche und vielerlei Ansprüche von Einheimischen, Gästen und temporären BewohnerInnen in den Alpen. Unkonventionelle Ideen und kreative Strategien sind gefragt, um ganzheitliche touristische Angebote zu entwickeln und das Natur- und Kulturerbe der Alpen nachhaltig in Wert zu setzen. «Der aktuelle Jahresbericht von CIPRA International zeigt, dass die CIPRA-Organisationen mit Kreativität, Witz und Charme dazu beitragen, die nötigen Ideen und Strategien zu entwickeln», erklärt Christian Baumgartner, Vize-Präsident von CIPRA International.

Engagiert und kreativ

So erfahren Leserinnen und Leser etwa in einer Reportage mehr über den slowenischen Tourismusort Bled, der von Gästescharen aus aller Welt überrollt wird. Dort gastierte Ende Mai 2018 die Jahrestagung «Alpentourismus: Lebensqualität inklusive!», die die CIPRA gemeinsam mit dem Gemeindenetzwerk «Allianz in den Alpen» ausrichtete. Laut Barbara Wülser, seit April 2019 Co-Geschäftsführerin von CIPRA International, zeigt das Beispiel anschaulich, dass ein überbordender Tourismus nicht selbstredend den Menschen vor Ort zu Gute kommt. «Es ist wichtig, die Entwicklung gemeinsam mit der Bevölkerung zu diskutieren und zu steuern.»

Das Lebensgefühl junger Menschen vermitteln Fotos, die junge Reisende gemacht haben, als sie mit dem vom CIPRA-Jugendbeirat initiierten «Youth Alpine Interrail-Ticket» nachhaltig quer und längs durch die Alpen reisten. Leserinnen und Leser erfahren zudem, wie CIPRA Slowenien für den Wasserschutz brennt, CIPRA Frankreich sich für umweltschonende Mobilität einsetzt oder CIPRA Deutschland gegen Skischaukeln wirkt. Der Jahresbericht erzählt ausserdem von den oft mühevollen politischen Auseinandersetzungen, denen sich die CIPRA stellt, um statt kurzfristigen Gewinndenkens langfristig nachhaltige Projekte zu fordern.

Die Liechtensteiner Umweltministerin Dominque Hasler weist in ihrem Grusswort im Jahresbericht darauf hin, dass Umweltthemen nicht an Staatsgrenzen Halt machen. «Es braucht einerseits den Naturschutz auf nationaler Ebene, aber auch die internationale Zusammenarbeit im Rahmen der Alpenkonvention und der Staatengemeinschaft.» Die CIPRA sei dabei ein wertvoller Partner, der wichtige Projekte durchführe, Öffentlichkeitsarbeit leiste und manchmal auch als Gewissen diene. «Wir schätzen es sehr und sind stolz, dass CIPRA International Liechtenstein als ihren Sitz gewählt hat.»

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