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Projekte

Wohnen in Mäder = Leben in der Natur

Luftbild Flurgehölz. Die gesamte Grünraumplanung der Gemeinde Mäder wird evaluiert.

Luftbild Flurgehölz. Die gesamte Grünraumplanung der Gemeinde Mäder wird evaluiert.

In einer 320 ha kleinen Gemeinde, mit über 1.000 EW/km², hat Raumnutzung einen besonderen Stellenwert. Erste Planung: Flurgehölzbepflanzung 1974: Ca. 70.000 Bäume und Sträucher gepflanzt. Grünordnungsplan 1984: Für den Siedlungsraum mit den Aufgaben: · Die Gestaltung des Siedlungsraumes. · Die Sicherung der Benutzbarkeit der Freiräume. · Die Stärkung des Naturhaushalts im Siedlungsgebiet. Gemeindeentwicklungsplanung (Lokale Agenda 21) 1991/92: Definition von Nachhaltigkeitszielen. Im Räumlichen Entwicklungskonzept (2001 in einem offenen Planungsprozess erarbeitet) sind eine Vielzahl an Naturschutzmaßnahmen festgeschrieben worden, wie z.B. Grünraumsicherung, Reduzierung des Baulands, Nachverdichtung des Siedlungsgebiets, sparsame Verkehrserschließung, Reduktion der Versiegelungsflächen. Das Projekt wird im Rahmen von DYNALP durchgeführt, einem Interreg IIIB-Projekt des Gemeindenetzwerkes "Allianz in den Alpen".
Unter anderem wurde von der Gemeinde eine Iriswiese mitten im Ortszentrum erworben.

Unter anderem wurde von der Gemeinde eine Iriswiese mitten im Ortszentrum erworben.

Zielsetzung

Die Grünraumplanung der Gemeinde soll einer Evaluierung unterzogen werden. Gleichzeitig werden eine digitalisierte Bestandsaufnahme vorgenommen und entsprechende Pflege- und Nutzungspläne erarbeitet. Dabei sollen die bestehenden Grünflächen und Grünelemente gesichert und weiterentwickelt werden.

Durchführung

Im Zuge der Überarbeitung werden im Zentrum der zentrale Grünraum reaktiviert, der Weiher saniert. Neue Nutzungen gemeinsam erarbeitet.
Die zentrale Iriswiese (ca. 0,25 ha) wird gestärkt, ein Konzept für den bestehenden Schulgarten (ca. 800 m²) erarbeitet.
Die Flurgehölze (Länge der Flurgehölze ca. 15 km, davon ca. 2 km im Siedlungsgebiet) werden abschnittsweise nach Arten, Mischungsgrad, Entwicklungsstufe, Alter, Struktur und Besonderheiten inventarisiert und weitere naturnahe Elemente (Kleinbiotope, naturnahe Uferböschungen etc.) aufgenommen.

Wirkung

Gemeinsam mit allen Beteiligten wird der Grünraum in Mäder gestärkt. Damit entsteht eine hohe Identifikation mit diesen Naturelemten. Der Grünraum wird gestärkt, Bedrohte Arten werden geschützt, neue Lebensräume entstehen. Die prägenden Elemente der Hochstammobstbäume werden ererhalten.

Projekt Region

Vorarlberg/A

Standort

Mäder

Beteiligte

Umweltausschuss, Kindergarten, Volksschule, Hauptschule, Jugendliche, Fischer, Jäger, Naturwacht, Verein Alamannische Brauchtumsgemeinschaft, Stockschützen, Obst-und Gartenbauverein, Bevölkerung

Finanzierung

Planung: EU: € 8.000,-- Land Vorarlberg: 8.000,-- Gemeinde Mäder € 34.000,--; Umsetzung Gemeinde Mäder € 80.000,--

Projektkosten

130'000.00 Euro

Ansprechperson

Gemeinde Mäder
Rainer Siegele
Alte Schulstrasse 7
6841 Mäder / AT
Telefonnummer: +43 5523 52860-12
Telefax: +43 5523 528 60 20
Email: [email protected]
Internet: http://www.maeder.at