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Niedrigenergiehaus Hauptschule Mäder

Niedrigenergiehaus Hauptschule Mäder
Das Schulgebäude ist geprägt von grossen Fenstern und vom Baustoff Holz, eingehüllt in ein umlaufende, vorgehängte Glasfassade, welche als Wind- und Wetterschutz dient. Das Heiz- und Lüftungssystem wird mit Erdkollektoren betrieben und - wenn zusätzlicher Energiebedarf vorhanden ist - mit einer zentralen Hackschnitzelheizung. Die kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt für ausreichende Frischluftzufuhr. Der Strom, der in der schuleigenen Photovoltaikanlage produziert wird, wird in der Schule verwendet, Überschüsse werden ins Netz eingespeist. Das Beleuchtungssystem wird durch ein Computer-Management gesteuert. Die Beschattungsanlage, die Beleuchtung und die Lüftungsanlage werden über einen Computer geregelt und sind aufeinander abgestimmt. Die Beleuchtungsstärke wird an das Tageslicht angepasst. In der Sporthalle können je nach Sportart Lichtprogramme gefahren werden - für SeniorInnenturnen anders als für ein Tischtennisturnier. Die Schule verfügt auf dem Dach über Sonnenkollektoren zur Warmwasseraufbereitung. Für Trink- und Nutzwasser gibt es getrennte Leitungen. Auch die Baustoffe wurden sorgfältig ausgewählt, um mögliche Schadstoffemissionen und einen hohen Anteil an Grauer Energie zu vermeiden. Es wurde darauf geachtet, in Leichtbaukonstruktionen möglichst Holz zu verwenden, die Verkabelung PVC-frei auszuführen; so auch Steinwolle statt Polystyrol für Dach- und Trittschalldämmung, im Innenbereich Schaf- statt Steinwolle (für akustisch wirksame Elemente), Betonfassadenelemente statt Kupferfassade, lösemittelfreie Farben, Lacke und Klebstoffe im Innenbereich, ökologisch und baubiologisch geprüfte und ausgezeichnete Gipsfaserplatten. Der fast würfelförmige Bau der Schule fügt sich geschickt zwischen den umliegenden Bauten (Vereinsheim, Kindergarten und Gemeindesaal) ein. Damit ist die gemeinsame Nutzung der Infrastruktur wie Bushaltestelle, Spielplatz, Freiräume, Parkplätze, Heizung etc. für alle gewährleistet.

Energiekennzahl

19 kWh/m²*a

Konstruktionsweise

Mischbau

Baustoffe aus der Region

Verwendung von regionalem Holz: Fenster und Fassade aus Lärche, Nussbaum als Furnierholz im Innenausbau

Nutzfläche

6.680 (davon 2.980 m² Turnhalle)

Standort

Mäder

Ansprechperson

Gemeinde Mäder
Rainer Siegele
Alte Schulstrasse 7
6841 Mäder / AT
Telefonnummer: +43 5523 52860-12
Telefax: +43 5523 528 60 20
Email: rainer.siegele@maeder.at
Internet: http://www.maeder.at

Projektverantwortliche/r

B&E Baumschlager-Eberle GmbH
Millennium Park 2
6890 Lustenau / AT
Telefonnummer: +43 5577 63051 11
Telefax: +43 5577 63051 30
Email: i.pechlaner@be-lustenau.com
Internet: http://www.baumschlager-eberle.com/

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