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Projekte

Rahmenvereinbarung Nationalpark Kalkalpen Region

Seit 1998 ist der Nationalpark Kalkalpen mit seinen 20.825 ha international als IUCN Kategorie II anerkannt. 8 Gemeinden im oberösterreichischen Ennstal, Steyrtal und in Pyhrn Priel grenzen direkt an den Nationalpark und wurden als Nationalparkgemeinden bezeichnet. Gemeinsam mit 9 weiteren Gemeinden im weiteren Umfeld des Nationalparks bilden diese seit 2003 die Nationalparkregion. Neben dieser Grundsatzentscheidung zu einer Nationalparkregion fehlte aber eine gemeinsame Entwicklungsstrategie. Die konsensuale Erarbeitung einer gemeinsam getragenen Strategie mit Handlungsfeldern und Massnahmen ist Ziel des Projektes. Dadurch sollen gemeinsame Schritte in Zukunft leichter fallen, die typische Natur- und Kulturlandschaft in der Nationalparkregion erhalten werden und Regionalentwicklung, regionale Identität und ein einheitliches Bild nach aussen aufbauend auf der Stärke der Region, den Nationalpark, realisiert werden. Langfristig gilt es geeignete Strukturen zur Umsetzung der Massnahmen, zur Entscheidungsfindung in der Region und zur Finanzierung von Projekten zu schaffen. Das Projekt wird im Rahmen von DYNALP durchgeführt, einem Interreg IIIB-Projekt des Gemeindenetzwerkes "Allianz in den Alpen".

Zielsetzung

* Schaffen einer breit getragenen Rahmenvereinbarung für die Nationalpark Kalkalpen Region.
* Schaffen von sichtbaren Kriterien für die Nationalpark Kalkalpenregion.
* Unterstützung der Gemeinden, der regionalen Gemeindeverbünde und der Region durch die Identifizierung gemeindespezifischer, möglicher Maßnahmen.
* Erhöhen der Akzeptanz der Nationalparkregion innerhalb der Region durch Beteiligung beim
* Erfahrungsaustausch mit ähnlich orientierten Regionen.

Durchführung

Über ein externes Planungsbüro wird aufbauend auf bestehenden Planungsunterlagen eine gemeinsame Rahmenvereinbarung mit den Gemeinden, den regionalen Planungsbeiräten und dem Regionalforum Steyr Kirchdorf erarbeitet.
Konkrete Maßnahmen und Projekte im Bereich der Natur- und Kulturlandschaft werden in einem Katalog aufgelistet, Möglichkeiten der Umsetzung werden aufgezeigt.

Wirkung

* Die Rahmenvereinbarung soll als gemeinsam anerkannter Rahmen für örtliche und regionale Planungen dienen und Gemeinden unterstützen
* Die thematische Konsensfindung und offene Prozesse sollen gestärkt werden
* Die Eigeninitiative der Gemeinden hinsichtlich Sicherung der Natur- und Kulturlandschaft soll erhöht werden
* Die Akzeptanz für die Nationalparkregion und deren Zielsetzung soll gesteigert werden.

Standort

Steinbach a. d. Steyr, Großraming, Molln, Reichraming, Weyer-Land, Rosenau am Hengstpaß, Roßleithen, Windischgarsten, St. Pankraz, Grünburg, Losenstein, Ternberg, Laussa, St. Ulrich bei Steyr, Weyer-Markt, Gaflenz, Maria Neustift

Beteiligte

* 17 Gemeinden der NP Region Kalkalpen
* Regionalforum Steyr Kirchdorf
* Nationalpark Kalkalpen
* Abteilungen Naturschutz und überörtliche Raumordnung beim Amt der OÖ
* Landesregierung

Finanzierung

* Europäische Union - Interreg 3 b Mittel
* Land OÖ. - Landesmittel über die Abteilungen ÜöR und Naturschutz
* Eigenmittel der Region

Projektkosten

46'000.00 Euro

Ansprechperson

LAG Nationalpark Kalkalpen Region
Felix Fössleitner
Pfarrhofstraße 1
4596 Steinbach/Steyr / AT
Telefonnummer: +43 (0)7257 - 20593
Telefax: +43 (0)7257 - 20593-14
Email: felix.foessleitner@leader-kalkalpen.at
Internet: http://www.leader-kalkalpen.at