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Projekte

GeoPark Sarganserland-Walensee-Glarnerland

Die Trägerschaft will die Regionen Sarganserland-Walensee und Glarnerland zu einem Zentrum für Bergbau und Geologie ausbauen. Damit das Zentrum den neusten Anforderungan an den Bildungs- und Kulturtourismus entspricht, wird es branchen- und regionenübergreifend (Ferienregionen Heidiland und Glarnerland) aufgearbeitet und zugänglich gemacht. Das Lernen vor Ort – in der Natur – hat eine grosse Bedeutung. Gut eingerichtete Führungsbetriebe, Ausstellungen, Museen und entsprechende Informationsprogramme bilden wertvolle Kommunikationsplattformen. Vom Projekt profitieren nicht nur Tourismusbetriebe, sondern auch die rohstoffgewinnenden und steinverarbeitenden Betriebe.

Zielsetzung

- Gesamtdarstellung von Geologie und Bergbau im Sarganserland und Glarnerland
- Übernahme von Koordinationsaufgaben und Entwicklung von gemeinsamen Marketingstrategien für die bestehenden Anbieter von Führungen, Museen und Tourismusbetriebe im Bereich Gastronomie

Durchführung

1997: Gründung einer Arbeitsgruppe „Bergbau und Geologie in der Region Sarganserland-Walensee". Erstellung des Grundsatzpapiers „Der Bergbau in der Region Sarganserland-Walensee" unter Einbezug der Region Glarner Hinterland-Sernftal. Formulierung der Zielsetzungen.
1998: Verankerung in den Entwicklungskonzepten der Regionen Sarganserland-Walensee und Glarner Hinterland-Sernftal. Überarbeitung und Ausformulierung des Projektes und Absicherung bei der potentiellen Trägerschaft.
1999: Bewilligung als RegioPlus-Projekt. Gründung der definitiven Trägerschaft als Verein mit Wahl des Vereinsvorstandes. Bestimmung des Projektteams. Projektfestlegung und Arbeitsbeginn, Präsentation des Projektes GeoPark an der SIGA '99 in Mels, an der internationalen Fachmesse für Untertag- und Tunnelbau (IUT) und an der Weihnachtsausstellung in Näfels. 2000: Hearing zu den vier Hauptstossrichtungen "Führungsbetriebe und Tourismus", "Zentrum für Bergbau und Geologie", "Steingewinnung und -verarbeitung", "UNESCO-Welterbe und Geotope" mit einem schweizerischen Fachpublikum. Ausschreibung der ersten Teilprojekte.
1999 und 2003: Projektarbeit gemäss Detailprogramm.
2003: Projektabschluss mit den entsprechenden Arbeiten.
2004: Projektablösung, Übergabe an neue Träger.

Wirkung

Das Projekt stärkt den grösstenteils wertschöpfungsschwachen 3. Sektor und dient damit einer ausgewogeneren Wirtschaftsstruktur der beiden Regionen. Im Bereich Untertag- und Tunnelbau will sich die Region durch die Schaffung eines Kompetenzzentrums die Vormachtstellung sichern und in diesem Bereich Arbeitsplätze schaffen. Mit innovativen Massnahmen sollen die Umstrukturierung sowie der Auf- und Ausbau von Dienstleistungen gefördert und beschleunigt werden. Die Informationen zur Geologie und zu den Naturdenkmälern tragen zu einem besseren Verständnis der Gebirge und der Gesteinswelt bei. Ein verbessertes Naturverständnis führt zu einem schonungsvolleren Umgang mit der Umwelt. Ökologisch hoch sensible Geotope werden geschont, indem sie von der Öffentlichkeit geschützt und bewusst nicht in das Projekt integriert werden. Zudem will man vermehrt auf den Aufenthaltstourismus setzen. Die Förderung der lokalen Steinprodukte verhindert lange, umweltschädliche Transportfahrten.

Beteiligte

Museen und Führungsbetriebe
Tourismusorganisationen
Steinbruch- und Kiesgrubenbetriebe
Steinmetze
Steinwolleproduktion Zement- und Betonwerke

Finanzierung

Gesamtbudget: Fr. 1 100 000 (Private, Tourismusvereine, Förderprogramm Regioplus)

Ansprechperson

Büro für Geologie & Umweltfragen
David Imper
Untergasse 19
8888 Heiligkreuz/Mels / CH
Telefonnummer: +41 81 723 59 13
Telefax: +41 81 723 59 16