CIPRA Vertretungen:

Benutzerspezifische Werkzeuge

  Suchfilter  

Projekte

Naturforschungspark Schwägalp/Säntis

Akteure aus Tourismus, Umweltlehre und Forschung haben sich zusammen- geschlossen, um das Gebiet Schwägalp/Säntis touristisch aufzuwerten. Das grösste Potenzial besteht im einzigartigen Natur- und Landschaftsraum, den die Projektträger nachhaltig nutzen wollen. Das bestehende touristische Angebot wird mit Dokumentationen, Ausstellungen, geführten Exkursionen und einem attraktiven Lehrpfad ergänzt. Besucherinnnen und Besucher sollen so stärker für den Reichtum des Kulturraums sensibilisiert werden. Damit die Leute vermehrt auch bei schlechtem Wetter auf die Schwägalp und den Säntis kommen, will man insbesondere die witterungsunabhängigen Dienstleistungen fördern. Das Projekt setzt zudem auf den Bildungstourismus: Für Schulen und andere Interessierte werden Umweltbildungs- programme angeboten, welche die Lehrinhalte auf anschauliche und erlebbare Weise vermitteln. Vorgesehen ist auch, einen Alpenforschungsstützpunkt einzurichten. Dazu beabsichtigen die Projektverantwortlichen, in einer ersten Phase umfassende Grundlagendaten zu Natur und Landschaft im Gebiet Schwägalp/Säntis zu erheben.

Zielsetzung

Die Projektträger wollen die touristische Entwicklung im Raum Schwägalp/Säntis dem Gebot der Nachhaltigkeit entsprechend fördern. Gleichzeitig soll das Gebiet zu einem nationalen Zentrum für Umweltbildung sowie für Natur- und Landschaftsforschung werden.

Durchführung

Ende 1999 bis Mitte 2000: Gründung der Trägergesellschaft, Ausführungskonzepte für die Bereiche Erlebnistourismus, Umweltbildung und Forschungsstätte, Ausstellung zum Thema «Natur- und Landschaftswerte der Region» .
Mitte 2000 bis Ende 2003: Umsetzung der Ausführungskonzepte, Aufbau der Dienstleistungen, Erhebung der Grundlagendaten für den Forschungsbereich (im Internet abrufbar ab Winter 2000/2001), Bereitstellen der Lehrunterlagen, Bereitstellen der Infrastrukturen.
2003: Inbetriebnahme des Forschungsstützpunktes
Folgende Angebote sollen ab Ende 2004 dafür sorgen, dass der Naturforschungspark selbsttragend ist: Kurse, Exkursionen und Führungen für Schulen, Gruppen und Individualtouristen, Organisation und Durchführung von thematischen Sonderwochen für Schulen, Verkauf und Vertrieb von Dokumentationen und Lehrmitteln, Forschungsstätte für Hochschulen.

Wirkung

Das Projekt hilft, die bestehenden Arbeitsplätze im Tourismus zu erhalten und neue zu schaffen. Neue Beschäftigungsmöglichkeiten entstehen in der Umweltlehre. Ziel ist es zudem, in der Umwelt- und Sozialwissenschaftsforschung neue Stellen für qualifizierte Arbeitskräfte zu schaffen. Der Naturforschungspark Schwägalp/Säntis stärkt insbesondere die Tourismusbranche. Gleichzeitig wird der Dienstleistungssektor weiter diversifiziert. Für die Nichthochschulkantone Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden ist die Stärkung von Lehre und Forschung besonders wichtig, weil die Region dadurch für qualifizierte Arbeitskräfte attraktiver wird. Die intakte Natur und Landschaft sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren des Projektes. Die touristische Entwicklung ist dem Prinzip der Nachhaltigkeit verpflichtet.

Beteiligte

Trägerschaft: Initiativgruppe Naturforschungspark Schwägalp/Säntis (Säntis chwebebahn
AG, Schweizerische Vogelwarte Sempach, Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, Kantonsschule Trogen, Regionales Sekretariat AR, ARNAL - Büro für Natur und Landschaft AG).
Beteiligte Branchen/Gruppen
Natur- und Landschaftsschutz Forschung und Bildung
Tourismus
Hotellerie und Restauration

Finanzierung

Gesamtkosten: CHF 1'185'000

Ansprechperson

Schwägalp
9107 Urnäsch / CH
Telefonnummer: +41 (0) 71 365 65 65
Telefax: +41 (0) 71 365 65 66
Email: [email protected]
Internet: http://www.saentisbahn.ch

abgelegt unter: