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Projekte zum Protokoll Tourismus

(c) H. Kudronovsky

Bergsteigerdörfer

Mit der Initiative der Bergsteigerdörfer hat der Alpenverein ein Tourismusprojekt ins Leben gerufen, das den Einklang von Natur und Mensch in den Vordergrund rückt und natürliche Grenzen berücksichtigt. Die Devise lautet „Weniger, dafür besser“. Bergsteigerdörfer zeichnen sich durch regionale Entwicklungskerne im nachhaltigen Alpintourismus mit einer entsprechenden Tradition aus. In ihnen wird Sanfter Tourismus gelebt.
Folgende Punkte, die stark mit den Zielen der Alpenkonvention korrelieren, sind für die Bergsteigerdörfer besonders wichtig: Tourismusphilosophie, Ortsbild und alpines Flair, Bergland- und Bergwaldwirtschaft, Natur- und Landschaftsschutz, umweltfreundliche Mobilität/Verkehr, Kommunikation und Informationsaustausch. Bergsteigerdörfer versuchen also auch in Einklang mit den gesetzlichen Regelungen der Alpenkonvention nachhaltige Entwicklung zu fördern. Damit entsprechen diese in besonderer Weise den Zielen der Alpenkonvention. Der Alpenverein legt bei der Auswahl der Gemeinden in Österreich ein besonderes Augenmerk auf die Geschichte der Gemeinden, auf ihre Entscheidungen in der Vergangenheit und ganz besonders auf ihre zukünftigen Entwicklungsziele. In Niederösterreich gibt es zwei Gemeinden, die sich als Bergsteigerdorf auszeichnen dürfen: Lunz am See und Reichenau an der Rax. Am Beispiel Lunz soll das Projekt Bergsteigerdörfer kurz beschrieben werden: Die Gemeinde Lunz am See hat 1.870 EinwohnerInnen und beherbergt stets einige WandertouristInnen, die von dort aus den Dürrenstein, Ötscher oder das Hochkar besteigen. Den Namen hat die Gemeinde vom glasklaren Alpensee, der sich aus der Ybbs speist. Doch auch zwei weitere Seen in unmittelbarer Nähe (Mittersee und Obersee) verleihen der Gegend ihren Charme. Das Gebiet zeichnet sich zudem durch unberührte Natur sowie ausgedehnte Berg- und Wanderrouten zum Beispiel durch das Wildnisgebiet Dürrenstein, den Naturpark Ötscher-Tormäuer oder das Naturschutzgebiet Kothbergtal aus und bietet Gästen einen Urlaub der umweltbewussten und nachhaltigen Art. Auch die Beherbergungsbetriebe sind darum bemüht, ihren Gästen ein behutsames Umgehen mit der Natur zu vermitteln. Sie sind zudem darauf bedacht, möglichst alpennah zu wirtschaften.

Kontakt:
Österreichischer Alpenverein
Fachabteilung Raumplanung-Naturschutz
Olympiastraße 37
A-6020 Innsbruck
Tel.: +43 512 59547-31
E-Mail: christina.schwann@alpenverein.at
www.alpenverein.at
www.lunz.at
www.reichenau.at
www.bergsteigerdoerfer.at

Naturparkzentrum Ötscher-Basis Wienerbruck

Der Naturpark Ötscher-Tormäuer entwickelt sich stets weiter, um seinen BesucherInnen den besten Einblick in die Natur zu vermitteln. So entstand bis Mitte April 2015 in Wienerbruck ein Naturparkzentrum am Eingang zu den Ötschergräben, am Ufer des Ötscher-Stausees. Die Eröffnung fand mit Beginn der Landesaustellung Niederösterreichs statt. Die „Ötscher-Basis“ bietet BesucherInnen sowohl einen Ausgangspunkt für individuelle als auch geführte Expeditionen in den Naturpark. Die Führungen werden stets von einem/r ausgebildeten Naturvermittler/in geleitet, der/die mit persönlichem Zugang und speziellem Naturwissen durch den Naturpark führt. Es werden sowohl eintägige als auch zweitägige Touren angeboten. Im Landesausstellungsjahr 2015 gibt es zudem an fixen Terminen Sammelführungen. Des Weiteren gibt es eine Gaststätte, einen Shop mit typischen regionalen Produkten und einen Infobereich. Mit der Mariazellerbahn ist das Naturparkzentrum direkt öffentlich zu erreichen.

Kontakt:
Naturpark Ötscher- Tormäuer GmbH
St.Anton 5
A-3283 St.Anton/Jeßnitz
Tel.: +43 2728 21 100
E-Mail: info@naturpark-oetscher.at
www.naturpark-oetscher.at

Wanderprojekt Gresten-Reinsberg

Im Rahmen dieses Projektes wurde das bestehende Wanderwegenetz nach dem NÖ Wanderwegekonzept neu beschildert bzw. die bestehenden Wanderwege adaptiert. Dadurch soll das touristische Angebot in dieser Region, welche an der Eisenstraße liegt und als Anziehungspunkt die Burgarena Reinsberg aufweist, verbessert werden. Die Beschilderungsmaßnahmen wurden mit den betroffenen Vereinen (Naturfreunde, Österreichischer Alpenverein, Wandervereine) abgesprochen, da auch Weitwanderwege davon betroffen sind. Mit den Grundbesitzern wurde das Einvernehmen hergestellt bzw. wurden die entsprechenden Gemeinderatsbeschlüsse eingeholt.

Versammlung der Tiere (2010)

Möglichst alle landwirtschaftlichen Nutztierrassen, die im Bezirk Lilienfeld gehalten werden, sollen einem breiten Publikum vorgestellt werden.

Das Projekt hat folgende Zielsetzungen:

1) Erkennen der Leistungen der Bergbauern hinsichtlich Vielfalt ihrer Tierhaltung (z. B. auch Gen-Erhaltung - ÖPUL seltene Nutztierrassen der EU)

2) Direkten Zusammenhang zwischen Tierhaltung und Landschaftserhaltung anschaubar machen.

3) Tierschutzleistungen der Bauern aufzeigen: „Die Bauern mögen ihre Tiere, füttern sie gut und halten sie artgerecht“.

4) Bauern verdienen natürlich Geld mit den landwirtschaftlichen Nutztieren aus Züchtung und Vermarktung, gutes Geld kann aber nur aus guter Haltung der Tiere kommen.

5) Wertschöpfung für eine ganze Gemeinde durch Umgestaltung des Dorfes zu einem großen Bauernhof - einen Tag lang präsentiert sich eine ganze Bergbauerngemeinde als Versammlungsort der Tiere.

Naturpark Falkenstein (2010)

Der Naturpark Falkenstein zählt zu den kleinsten Naturparken in Niederösterreich und ist eingebettet zwischen Rax und Schneeberg, das Kerngebiet (17 ha) umfasst den Westabhang des Falkensteins (1.100 m). Der Naturpark ist reich an Karsterscheinungen wie Halbhöhlen, Quellen und Wasserfällen und bildet den Standort für eine auffallend reiche alpine Flora.

Ein wesentliches Angebotselement für die Zielgruppe Familie mit Kindern sind die Tiergehege mit Hirschen, Rehen, Gämsen und Mufflons. Weitere Attraktionen sind eine Teichanlage, ein Holzbringermuseum und die Hubmer-Gedächtnisstätte mit interaktiver Holztrift-Modellanlage.

Es sind Erweiterungsinvestitionen beim Mufflongehege und Attraktivierungsmaßnahmen bei den Weg- und Steganlagen im Bereich des Gamsgeheges vorgesehen. Damit soll eine Verbesserung des Angebotes für die Ausflugsgäste erreicht werden.

Natur und Wildpark Buchenberg - Marketingaktivitäten (2010)

Der Natur- und Wildpark Buchenberg hat eine Fläche von 240 ha, umfasst ein Mischwaldgebiet und liegt im südwestlichen Teil des Mostviertels am Rande der „Stadt der Türme“ Waidhofen an der Ybbs.

Darin integriert sind ein Wildpark mit Schwerpunkt heimische Wildtiere und der größte Familien-Wald-Kletterpark Österreichs.

Der Naturpark gehört zu den TOP Ausflugszielen Niederösterreichs und ist ein touristischer Leitbetrieb im westlichen Niederösterreich, die Besucherzahlen sind in den letzten Jahren stark ansteigend.

Die verstärkte Bewerbung als Naturpark mit den zahlreichen Angebotselementen und die zeitgemäße Anpassung des (Internet-)Marktauftritts als TOP Ausflugsziel sind Ziele der geplanten Marketingaktivitäten.

Wanderwegbeschilderung Naturpark Ötscher-Tormäuer (2010)

Im südwestlichen Niederösterreich liegt rund um den Ötscher, dem Wahrzeichen des Mostviertels, der Naturpark Ötscher-Tormäuer. Mit 170 km² ist er der größte Naturpark Niederösterreichs, für viele auch der eindruckvollste. Außergewöhnlich sind die tiefen Taleinschnitte der Erlauf (die Vorderen und Hinteren Tormäuer) und besonders jene des Ötscherbaches: die Ötschergräben, die auch als „Grand Canyon Österreichs“ bezeichnet werden.

Attraktionen sind zahlreiche Steige und Stege in den Schluchten und an den Wasserfällen, Lassingfallstub’n, Klettergarten, Ötscher-Tropfsteinhöhle, etc.

Der Naturpark umfasst Teile der Gemeinden Gaming/Lackenhof, St. Anton/Jeßnitz, Puchenstuben, Annaberg und Mitterbach.

Alleine die Ötschergräben durchwandern jährlich etwa 30.000 Besucher, im gesamten Naturparkgebiet geht man von jährlich 120.000 Besuchern aus.

Die bestehende Wanderwegbeschilderung hat kein einheitliches Schema, sie ist großteils veraltet, beschädigt bzw. sehr verwirrend, was auch immer wieder zu Beschwerden von Gästen führt.

Es ist daher vorgesehen, im gesamten Naturparkgebiet eine einheitliche Beschilderung nach dem NÖ Wanderwegekonzept durchzuführen.