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YOUTH.SHAPING.EUSALP

In der Alpenpolitik mitreden, eigene Themen einbringen, sich mit EU-PolitikerInnen austauschen: Das Projekt «Youth.shaping.EUSALP» verschafft Jugendlichen und jungen Erwachsenen Gehör und entwickelt eine konkrete Strategie für das Engagement junger Menschen innerhalb der EUSALP. © CIPRA International

Unter dem Motto «youth.shaping.EUSALP» arbeiten die Region Tirol, die 2018 den Vorsitz der EUSALP-Präsidentschaft innehatte, das Auswärtige Amt in Liechtenstein und das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) zusammen, um jungen Menschen stärker in die EU-Strategie für den Alpenraum (EUSALP) einzubinden. Sie sollen über alpine Themen mitdiskutieren, die ihr Lebens- und Arbeitsumfeld unmittelbar betreffen. Die Stimmen junger Menschen sollten nicht nur von Zeit zu Zeit gehört werden, sondern auch als Interessengruppe mit wirkungsvollen Meinungen und Überlegungen anerkannt werden.

Aufbauend auf den Ideen, die auf dem ersten EUSALP-Jugendkongress im November 2017 in München gesammelt wurden, hat die Tiroler Präsidentschaft 2018 junge Menschen zu einem Workshop im November 2018 in Innsbruck im Rahmen des jährlichen EUSALP-Forums eingeladen. Ein zweiter Workshop wird am 29.-30. März 2019 stattfinden. Langfristiges Ziel ist ein Aktionsplan, der von der EUSALP-Generalversammlung, der politischen Ebene der EUSALP und in den zukünftigen Aktivitäten der EUSALP verankert wird. CIPRA International und der Verein «Alpenstadt des Jahres» unterstützen die Entwicklung eines Aktionsplans für das Engagement junger Menschen in der EUSALP-Strategie.

Workshop 1 - 19. November 2018 in Innsbruck/A

Eine Beteiligungsplattform, ein Sommercamp, die direkte Interaktion zwischen EUSALP-VertreterInnenn und Schulen und die Teilnahme von JugendvertreterInnen an EUSALP-Treffen: Das waren die Ergebnisse des ersten Workshops 2018 in Innsbruck, an dem 20 Jugendliche aus dem gesamten Alpenraum teilnahmen.

Workshop 2 –  29. und 30. März in Schaan/Liechtenstein

In einem zweiten Schritt diskutierten und arbeiteten 30 Jugendliche aus dem gesamten Alpenraum gemeinsam mit EUSALP-VertreterInnen an der Konkretisierung der Ideen und der Strategie aus dem ersten Workshop. Die Ideen der Jugendlichen sollen nun in die EUSALP getragen und praktisch umgesetzt werden, um zu gewährleisten, dass zukünftige Generationen ihren Lebensraum Alpen mitgestalten können.