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Nachhaltiger Tourismus in den Alpen. Wer macht den Job?

© CIPRA / C. Begle

Bislang gibt es kaum Personen oder Institutionen, welche die vielen guten, aber meist regional begrenzten Ansätze des nachhaltigen Tourismus zusammenführen und verknüpfen. Diese Erkenntnis zieht sich durch alle Konferenzen, Projekte, Arbeitsgruppen und Netzwerke, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit im Tourismus beschäftigen.

Beispiele hierfür sind das Projekt „Nachhaltiger Alpentourismus – Welche Rahmenbedingungen braucht es wirklich?“ (2017/18) und das daraus entstandene Systembild, sowie die Tourismus-Tagung „Nachhaltiger Tourismus in den Alpen: Eine Herausforderung (ohne Alternative)“ (2016).

Beim Fachworkshop am 5. November 2018  in Innsbruck erarbeiteten zum ersten Mal TourismusexpertInnen aus allen Alpenländern gemeinsam Aufgaben und Zuständigkeiten für eine Stelle, die sich auf überregionaler, nationaler und transnationaler Ebene um den nachhaltigen Tourismus kümmert. Nach einer Feedbackrunde durch Alpenländer, steht das konkrete Jobprofil zu Verfügung. Die Notwendigkeit eines "Caretakers" für nachhaltigen Tourismus in den Alpen wurde klar bestätigt. Offen ist derzeit noch die Finanzierung der Stellen und ob diese Personen bei Organisationen, NGOs oder in lokalen Tourismusverbänden angebunden sein könnten. Die CIPRA verbreitet das Stellenprofil nun alpenweit in Kooperation mit Partnerorganisationen wie der Alpenkonvention – mit dem Ziel, dass Institutionen und Behörden es aufgreifen. 

Das Projekt wird von CIPRA International mit Unterstützung der nationalen CIPRAs in der Schweiz, Österreich, Frankreich, Italien, Deutschland und Slowenien durchgeführt. Finanzielle Unterstützung erhält es durch das Deutsche Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit Mitteln des Deutschen Bundestages.

Kontakt:

Magdalena Holzer
Projektleiterin CIPRA International

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Stellenprofil "Caretaker" für nachhaltigen Tourismus in den Alpen

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