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Außeralpiner Austausch

Das Projekt „Facts4Tourism“ setzt sich aus fünf Arbeitsphasen zusammen. In Arbeitsphase 5 findet ein Austausch mit einer außeralpinen, ebenfalls touristisch geprägten Region statt. In zwei Veranstaltungen soll die Übertragbarkeit von Themen zwischen den Regionen und der Austausch von Lösungsansätzen thematisiert werden, um einen gegenseitigen Lerneffekt zu ermöglichen. Dieser Arbeitsschritt schließt nicht chronologisch an, sondern findet parallel zu den anderen Arbeitsphasen statt.
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Problemkomplexe wie beispielsweise Overtourism oder Besucherlenkung in sensiblen Naturräumen treten in vielen touristisch geprägten Räumen auf – auch in solchen, die rein strukturell keine Ähnlichkeiten zum Alpenraum aufweisen. Vor allem Regionen, die auf den ersten Blick also nicht vergleichbar zum Alpenraum scheinen und zwischen welchen kein regelmäßiger Austausch stattfindet, geraten in dieser Projektphase in den Fokus. Lösungsansätze oder Strategien, die im Alpenraum gerade geplant werden, wurden in einer anderen Region vielleicht bereits getestet oder umgekehrt, sodass ein Erfahrungsaustausch oder auch eine gegenseitige Inspiration stattfinden kann.

Mit der Themensammlung aus den innneralpinen Workshops soll an eine ausgewählte außeralpine Region herangetreten und diese eingeladen werden, eigene regionale Strategien, Projekte oder Best Practice Beispiele zu drei der Themen in einer Veranstaltung vorzustellen. Teilnehmer dieses Workshops sind die Teilnehmer der drei vorhergegangenen Workshops, also Vertreter der Interessensgruppen dreier Destinationen aus dem deutschen Alpenraum. So kann sowohl ein interalpiner als auch ein interregionaler Lernprozess und (Erfahrungs)Austausch angestoßen werden.

Nach Arbeitsphase 2 (Aufbereitung Stand der Wissenschaft, Erstellung eines Dossiers) und 3 (Feedbackschleife, Inneralpine Workshops IV-III, Finalisierung des Dossiers) findet eine zweite Veranstaltung für den interregionalen Austausch mit der festgelegten Region statt: Nun werden die von CIPRA Deutschland bearbeiteten Themen, Handlungsempfehlungen und Best-Practice-Beispiel aus dem bayerischen Alpenraum, die sich mit dem Interessensgebiet der außeralpinen Region überschneiden, in einem Workshop in der Austauschregion vorgestellt. Teilnehmer dieses Workshops sind Vertreter lokaler Interessensgruppen und Akteure aus dem Tourismus aus der Zielregion. Anstöße aus den Alpen werden in die Austauschregion getragen.