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Adaptalp

16 Projektpartner aus sechs verschiedenen Ländern beteiligten sich an AdaptAlp mit dem übergeordneten Ziel, die Auswirkungen des Klimawandels im Alpenraum zu beurteilen und Anpassungsstrategien hierfür zu entwickeln. Gefördert wurde das Projekt durch das Interregprogramm der Europäischen Union, dem Bayerischen Umweltministerium und dem Landkreis Oberallgäu.

Als Nachfolgeprojekt des INTERREG IIIB-Projektes ClimChAlp hat sich AdaptAlp eine alpenweite Abstimmung der Naturgefahreninformation, den grenzüberschreitenden Austausch im Risikomanagement und die Entwicklung innovativer Anpassungsstrategien an die räumlichen Herausforderungen des Klimawandels auf lokaler Ebene zur Aufgabe gemacht.

Strategien in Form technischer Anpassungen an die räumlichen Auswirkungen des Klimawandels sind aber meist sehr kostspielig und erfordern permanente Instandhaltungs- und Reparaturkosten. Müssen Wohn- und Gewerbegebiete sowie Verkehrsinfrastruktur mittels derartiger Maßnahmen dauerhaft vor Naturgefahren geschützt werden, so entstehen sowohl für die privaten als auch die öffentlichen Haushalte hohe Kosten.
Kosten, die durch vorausschauende Planungen der Flächennutzung unter zu Hilfenahme moderner Informationsquellen zu Naturgefahren wie den Naturgefahrenhinweiskarten des Bayerischen Landesamt für Umwelt in Zukunft vermieden werden können. Ziel in der Modellregion Oberallgäu ist es, in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden innovative Strategien zu entwickeln, wie eine klimawandelsensible Flächennutzung vor Ort mit den Instrumenten der räumlichen Planung unterstützt werden kann.    
 
Um diese Ziele in der Pilotregion Oberallgäu zu erreichen arbeitete CIPRA Deutschland eng mit ifuplan (Institut für Umweltplanung, Landschaftsentwicklung und Naturschutz) zusammen. Näheres zur Aufgabenstellung des Projektes unter: http://www.ifuplan.de/downloads/factsheets/Factsheet_AdaptAlp.pdf

Die Projektwebseite www.adaptalp.org enthält detaillierte Informationen.

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