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Die Natur steht hoch im Kurs

Die Ergebnisse unserer kleinen Umfrage zur Lebensqualität liegen vor

Was macht ein gutes Leben in den Alpen aus? Mit dieser Frage startete die CIPRA anlässlich des Internationalen Tags der Berge im Dezember 2015 eine nicht-repräsentative Umfrage. Bis Mitte Januar 2016 sind 732 Antworten eingegangen. Fast die Hälfte der Teilnehmenden ist zwischen 30 und 50 Jahre alt, eine knappe Mehrheit ist männlich. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!

Von neun zur Auswahl gestellten Kriterien konnten drei angekreuzt werden. Am meisten schätzen die Menschen in den Alpen demnach die Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten in der Natur (21%), gefolgt von Ausbildungs- und Erwerbsmöglichkeiten (17%), die Ruhe und Stille sowie eine gute Erreichbarkeit mit nachhaltigen Verkehrsmitteln (je 14%).

Weniger gewichtet wurden in der Umfrage der soziale Zusammenhalt (9%), die Frage, ob sich Familie und/oder Freunde in der Nähe befinden (7%), die Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Mitgestaltung (6%) und kulturelle Angebote (5%). Am wenigsten Bedeutung beigemessen wurde der Frage, ob es günstigen Wohnraum gibt (4%).

Die vorgegebenen Kriterien konnten ergänzt werden durch eigene Einträge. Genannt wurden unter anderem regionale Kreisläufe, nachhaltige Architektur, geringere Zersiedelung, Grundversorgung, gelungener Spagat zwischen Umweltschutz und Lebensraumnutzung sowie friedliches Neben- und Miteinander.

Die Umfrage entstand im Rahmen des Projektes alpMonitor. Die CIPRA fragt in fünf Handlungsfeldern nach dem guten Leben in den Alpen, nach Herausforderungen und Chancen und nach den wichtigsten globalen Trends. Auf den Weg macht sie sich mit dem Vorsatz der Genügsamkeit, dem Leitmotiv der Solidarität und der Forderung nach partizipativen Entscheidungsprozessen.

Weitere Informationen: http://alpmonitor.cipra.org

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