"Zukunft in den Alpen": Wissen verbreiten – Menschen vernetzen20.08.2008
„Zukunft in den Alpen“ wurde offiziell Ende 2007 abgeschlossen. Vernetzen und austauschen"Zukunft in den Alpen" ist ein breit angelegtes Wissensmanagement-Projekt der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA zur Förderung einer zukunftsfähigen Entwicklung im Alpenraum. Menschen, Unternehmen und Institutionen sollen sich vernetzen, um Wissen und Informationen auszutauschen, umzusetzen und damit neue Impulse für eine nachhaltige Entwicklung in den Alpen zu geben. Die CIPRA leistet mit dem Projekt einen Beitrag zur Umsetzung der Alpenkonvention. Das Projekt hat eine Laufzeit von Juli 2004 bis Dezember 2007. Praktisches Wissen verbreiten"Zukunft in den Alpen" macht bestehende und neue Initiativen bekannt, die Naturschutz, die Bedürfnisse der Bevölkerung und wirtschaftliche Ziele in Einklang bringen. Hierzu wird aktuelles Wissen aus der Forschung und Erfahrungswissen aus der Praxis zusammengeführt, bewertet und anwendungsorientiert aufbereitet (alpKnowhow). alpService macht die Resultate einer Vielzahl von Akteurinnen und Akteuren zugänglich. Nachhaltige Pilotprojekte, die dieses Wissen anwenden, werden in alpPerformance unterstützt und begleitet. Nachhaltigkeit mit sechs Schwerpunkten"Zukunft in den Alpen" behandelt sechs Themen: Regionale Wertschöpfung, Soziale Handlungsfähigkeit, Schutzgebiete, Mobilität, Neue Formen der Entscheidungsfindung, Politiken und Instrumente. Wissensfundus alpKnowhow
Circa 40 Expertinnen und Experten aus allen Alpenländern haben in der ersten mehrmonatigen Projektphase alpKnowhow für jedes der Projektthemen aktuelles Wissen aus Studien und Publikationen sowie Erfahrungswissen aus beispielhaften Projekten gesammelt und bearbeitet. Für die Auswahl des Wissens in "Zukunft in den Alpen" wurde ein Bewertungssystem entwickelt. Wissenstransfer in Begegnungen und über Medien
Für die langfristige Nutzung des Wissens werden in alpService verschiedene bedarfsgerechte Angebote in mehreren Sprachen entwickelt und den Akteurinnen und Akteuren aus Praxis und Forschung zur Verfügung gestellt. Workshops für MultiplikatorInnen aus den Regionen, die "Zukunft in den Alpen" mit professionellen Partnerinstitutionen organisiert, ermöglichen eine Vertiefung der Themen und einen grenzübergreifenden Erfahrungsaustausch. Andere Möglichkeiten der persönlichen Begegnung bieten die internationalen Tagungen, an denen sich "Zukunft in den Alpen" beteiligt. Umsetzung der Erkenntnisse in Projekten und Netzwerken
Bereits in der ersten Projekthälfte sind aus "Zukunft in den Alpen" heraus zwei grössere internationale Projekte entstanden. Sie gehören zum Projektteil alpPerformance, bei dem die Erkenntnisse aus "Zukunft in den Alpen" von den Akteurinnen und Akteuren in den Regionen umgesetzt werden. Download: Projektfolder (pdf 400 kb) Das Projekt "Zukunft in den Alpen" wird von der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA getragen und von der MAVA-Stiftung für Natur finanziert. Die CIPRA leistet mit dem Projekt einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im Alpenraum und zur Umsetzung der Alpenkonvention. |
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