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Veranstaltung

Feuer in den Alpen 2017 - Sonnenwende im Wintertourismus

Datum 12.08.2017 00:00 - 13.08.2017 00:00
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Der Tourismus hat Reichtum in die Alpen gebracht. In vielen Regionen ist er nach wie vor eine wichtige Einnahmequelle, aber auch ein Klumpenrisiko.

Klimawandel und verändertes Gästeverhalten stellen die Destinationen vor grosse Herausforderungen. Steigende Temperaturen und verändertes Gästeverhalten erfordern neue Strategien und Herangehensweisen. Die Logiernächte in den Alpen sind seit etlichen Jahren rückgängig, und zwar auch in ehemals erfolgreichen Wintersport-Destinationen. Auch die Zahl der Ersteintritte der Skigebiete ist in allen Alpenländern seit fünf Jahren tendenziell rückläufig, ebenso die der Aufenthaltstage. Studien belegen: Ein Drittel bis ein Viertel der Skigebiete arbeitet defizitär.

Diese Herausforderungen verschärfen sich mit dem Klimawandel. Gemäss Prognosen können bis 2050 nur mehr Gebiete über 1ʼ800 Meter auf Skitourismus setzen. Was tun die anderen?

Die CIPRA fordert einen Wandel, dabei muss die Lebensqualität sowohl von Gästen als auch von Bewohnerinnen und Bewohnern im Zentrum stehen. Dafür braucht es übergeordnete regionale Strategien, die alle Wirtschafts- und Lebensbereiche einbeziehen. Denn Tourismus ist kein Selbstzweck. Intelligent gedacht und umgesetzt, verbindet er unterschiedliche Bereiche und stärkt die Identität der Tourismusdestinationen – ganz im Sinne des UNO-Jahrs des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung.