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Macht die Alpen energieautark!

13.06.2011

Die Alpen sollen bis 2050 unabhängig von Energieimporten werden. Dass dies sinnvoll und möglich ist, zeigen zahlreiche Beispiele und Studien. Die CIPRA vertieft das Thema «Energieautarkie» an ihrer Fachtagung, die von 15. bis 17. September 2011 in Bovec/SI stattfindet.

Die Alpen sollen bis 2050 unabhängig von Energieimporten werden. © CIPRA Slowenien

Die vorhandene Energie sparsam und effizient zu nutzen und den Energiebedarf mit einheimischen erneuerbaren Energien zu decken, dies haben bereits mehrere Alpenregionen zu ihrem Ziel erklärt. Mehr noch: Die gesamten Alpen könnten bis 2050 energieautark werden. Die  Internationale Alpenschutzkommission CIPRA setzt sich seit Jahren für ein grundlegendes Umdenken in Sachen Energieerzeugung und -verbrauch ein. Mit ihrer Fachtagung zur Energieautarkie, die von 15. bis 17. September 2011 im slowenischen Bovec stattfindet, setzt sie einen weiteren Meilenstein.

Den Alpen kommt bei der Energiebilanz eine besondere Rolle zu. Einerseits sind sie reich an erneuerbaren Energiequellen wie Wasserkraft, Holz oder Sonne. Diese werden vielerorts schon erfolgreich genutzt. Andrerseits wird die vorhandene Energie in den Alpen noch immer ineffizient genutzt, was sich auf den hohen Ausstoss von Treibhausgasen auswirkt. Die Vision der Energieautarkie muss umfassend sein. Dazu gehört nicht nur, auf erneuerbare Quellen zu setzen, sondern auch der effiziente, sparsame und innovative Umgang mit Energie, Raumplanung und Mobilität. Damit Energieautarkie nicht als Vorwand zur Verbauung der letzten naturnahen Gewässer oder zur grossflächigen Bestückung unberührter Landschaften mit Wind- und Solarkraftwerken missbraucht wird, braucht es ganzheitliche Konzepte.

Was spricht für den Aufbau einer energieautarken Region? Welche Modelle sind nachhaltig? Wie können die Alpen als Ganzes energieautark und klimaneutral werden? Diese Fragen stehen im Zentrum der Tagung in Bovec. Das Programm ist zu finden unter www.cipra.org/de/jf2011. Der CIPRA-Hinergrundbericht «Energieautarke Regionen» unter www.cipra.org/cc.alps-compacts bietet zudem einen kompakten, umfassenden Überblick über das Thema.

 

Rückfragen bitte richten an:
Leon Kebe, Projektleiter CIPRA Slowenien
Tel: +386 31 655 993, E-Mail

Barbara Wülser, Kommunikationsverantwortliche CIPRA International
Tel. +423 237 53 11, E-Mail

Hinweis

Die Publikation der Fotos ist nur in Verbindung mit der Medienmitteilung der CIPRA erlaubt. Weiteres Bildmaterial auf Anfrage.



Weiterführende Dokumente
application/pdf - 24.0 kB
Medienmitteilung vom 14.6.2011
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