Energieautonome Regionen sind im Trend29.09.2011
Unabhängig von Energieimporten zu werden, das hat sich auch das Land Vorarlberg zum Ziel gesetzt. Im Rahmen des von der Österreichischen Raumordnungskonferenz (ÖROK) organisierten STRAT.at plus-Forums wurden heute in Bregenz mögliche Wege in eine neue Energiestrategie diskutiert. Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA forderte dabei eine nachhaltige Wachstumsstrategie für die Regionen.
Unter dem Motto «Von der Strategie zur Umsetzung» beleuchtete das STRAT.at plus-Forum am 15.November 2010 in Bregenz das Thema Energie im Zusammenhang mit Regionalentwicklung. Im Mittelpunkt standen die Eckpunkte der Energiestrategie Österreich, die zehn Schritte zur e5-Gemeinde und der Weg Vorarlbergs in die Energieautonomie. Kern der Konzepte ist es, den Bedarf durch regionale, erneuerbare Energieträger zu decken, Energie zu sparen und sie effizienter zu nutzen. So soll auch die Initiative «Energiezukunft Vorarlberg» bis zum Jahr 2050 zu einer Jahresbilanz führen, in der sich der Energieverbrauch mit der Erzeugung aus erneuerbaren Energieträgern die Waage hält. «Die Energieautonomie ist beispielgebend und einmalig in Österreich. Wir wollen in der Lage sein, den Energiebedarf des Landes langfristig mit erneuerbaren Energieträgern abzudecken», sagte Landesrat Erich Schwärzler am Rande der Tagung. Für die CIPRA steht fest: Wer diesen Weg zu einer energieautarken Region konsequent beschreitet, verändert das Gesicht und die Strukturen seiner Region umfassend – zum Nutzen der Umwelt, der eigenen Wirtschaft und der Gesellschaft. Diese Botschaft vermittelte Bruno Abegg, Klimafolgenexperte der CIPRA, auch den anwesenden Wissenschaftlern und Entscheidungsträgern in Bregenz. Die Vision von Energieautarkie ist umfassend Rückfragen bitte an:
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