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Position

Forderung nach einem Protokoll "Bevölkerung und Kultur" der Alpenkonvention

Bevölkerung und Kultur in den Alpen: Blick auf Rankweil bei Feldkirch / A
Die CIPRA International fordert, dass gemäss der entsprechenden Verpflichtung in der Alpenkonvention ein Protokoll "Bevölkerung und Kultur" ausgearbeitet wird. Ohne ein solches Protokoll bleibt die dritte Säule der Nachhaltigkeit vernachlässigt. Dies ist ein sehr ungünstiges Signal an die Bevölkerung, welche gemeinsame Verantwortung für ihren Natur- und Kulturraum trägt. Ziel eines Bevölkerungs- und Kulturprotokolls ist es, interkulturell in den Alpen und über diese hinaus Brücken zu bauen und Diversität in einem gemeinsamen Rahmen zu fördern. Die Forderungen des Protokolls müssen sozioökonomische und soziokulturelle Aspekte umfassen.

Autor(en)

CIPRA Internationale Alpenschutzkommission
Im Bretscha 22
9494 Schaan / LI
Telefonnummer: +423 237 53 53
Telefax: +423 237 53 54
Email: international@cipra.org
Internet: http://www.cipra.org

Sprache

de, fr, it, sl

Verabschiedet von

CIPRA

Forderung nach einem Protokoll "Bevölkerung und Kultur" der Alpenkonvention — 179Kb
Das Protokoll "Bevölkerung und Kultur" wendet sich direkt an die BewohnerInnen und BesucherInnen der Alpen, der Mensch steht im Mittelpunkt. Mit der Alpenkonvention haben sich die Alpenstaaten und die Europäische Gemeinschaft verpflichtet, in einem Protokoll "Bevölkerung und Kultur" konkrete Massnahmen zu vereinbaren. Ohne ein solches Protokoll ist das Nachhaltigkeits-Dreieck von Rio unvollendet. Es passt schlecht zum Nachhaltigkeitsgedanken, bei einer so umfassenden Konvention wie der Alpenkonvention eine der drei Säulen der Nachhaltigkeit zu vernachlässigen. Wenn es sich dabei um die Säule "Bevölkerung und Kultur" handelt, ist dies ein äusserst ungünstiges und unangebrachtes Signal an die Bevölkerung des Alpenraums.