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Resolution zur neuen Eisenbahn-Basistunnel-Verbindung Turin-Lyon für den Warenverkehr auf der Schiene zwischen Frankreich und Italien

Schienenstrang

Das bestehende Bahnnetz kann noch besser genutzt werden. © www.pixelquelle.de

Das von der Verbindung direkt betroffene Susa-Tal kritisiert das Projekt und fordert politische Antworten sowie technische und wirtschaftliche Präzisierungen auf beiden Seiten der Grenze. Die Proteste zeigen, dass der Entscheidungsprozess die Mitbestimmung der betroffenen Bevölkerung nicht berücksichtigt hat. CIPRA International erachtet die Verlegung des Güterverkehrs auf die Schiene als prioritär und ist deshalb nicht a priori gegen die neue Bahnverbindung. Sie will aber ihre Solidarität mit der betroffenen Bevölkerung zum Ausdruck bringen und fordert von den Behörden grössere Transparenz und die Einbeziehung lokaler Körperschaften in das Projekt. Weiter fordert sie die französischen und italienischen Behörden auf, endgültig auf den Bau neuer transalpiner Strassen zu verzichten.

Sprache

de, fr, it

Verabschiedet von

CIPRA

Resolution zur neuen Eisenbahn-Basistunnel-Verbindung Turin-Lyon — 15Kb
Die Mobilisierung des Susa-Tals gegen den Bau einer neuen Bahnverbindung zwischen Turin und Lyon hat aussergewöhnliche Ausmasse erreicht. In der von der Bewegung für das Susa-Tal geäusserten Kritik an diesem Projekt werden politische Antworten, sowie technische und wirtschaftliche Präzisierungen zum Projekt auf beiden Seiten der Grenze gefordert. Insbesondere zeigen die Proteste deutlich, dass der Entscheidungsprozess unerlässliche Schritte der Mitbestimmung der betroffenen Bevölkerung und Gebietskörperschaften ausgelassen hat.