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Natur ohne Grenzen - Ökologische Netzwerke für mehr Biodiversität in den Alpen

15.12.2011

Der Alpenraum verfügt über eine aussergewöhnliche biologische Vielfalt. Damit diese erhalten bleibt, müssen Naturräume miteinander vernetzt werden, insbesondere zwischen den Schutzgebieten. Die Alpenkonvention fordert deshalb in ihrem Naturschutzprotokoll die Einrichtung eines alpenweiten ökologischen Netzwerks. Diesem gemeinsamen Ziel haben sich die Initiative Ökologisches Kontinuum, das ECONNECT-Projekt und die Plattform ökologischer Verbund der Alpenkonvention verschrieben. Die CIPRA ist bei den drei Aktivitäten massgeblich beteiligt.

Ökologische NetzwerkeDie Vision: ganz gleich ob Luchs oder Tamariske – alle Tier- und Pflanzenarten, die die vielfältige Natur in den Alpen ausmachen, befinden sich in einem guten Erhaltungszustand, ihre Lebensräume sind miteinander verbunden. Für ein solches „Ökologisches Kontinuum“ setzen sich das Netzwerk Alpiner Schutzgebiete (ALPARC), die CIPRA und das Internationale Wissenschaftliche Komitee der Alpenforschung (ISCAR) ein. Die drei Partner in der „Initiative Ökologisches Kontinuum“ sind unabhängig von Projektzeiträumen und politischen Entscheidungen. Mit Hilfe finanzieller Unterstützung insbesondere durch die MAVA-Stiftung sind sie seit 2007 insbesondere in drei Bereichen aktiv: sie initiieren, fördern und begleiten Aktivitäten;  sie stellen know-how zur Verfügung; sie schaffen Bewusstsein. Mehr

 

Econnect LogoUnter dem Motto "Restoring the web of life" hat das ECONNECT-Projekt von August 2008 bis November 2011 eine beispielhafte Partnerschaft zwischen privaten und öffentlichen Akteuren aufgebaut. ECONNECT hat einen gemeinsamen methodischen Ansatz ausgearbeitet und erste lokale Umsetzungsschritte in sieben Pilotregionen unterstützt. Die CIPRA war einer von 16 Projektpartnern. Das Projekt wurde im Rahmen des Alpenraumprogramms der EU kofinanziert. Mehr

PlattformDas Thema der Lebensraumvernetzung in den Alpen nimmt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Naturschutzziele innerhalb der Alpenkonvention ein. Um die gemeinsame Arbeit an einem alpenweiten ökologischen Netzwerk zu fördern, wurde unter der Alpenkonvention im Jahre 2007 die Plattform „Ökologischer Verbund“ eingerichtet. Ziel der Plattform ist es, die Schaffung eines alpenweiten, länderübergreifenden Verbundes aus Schutzgebieten und den entsprechenden Verbindungselementen insbesondere auf politischer Ebene zu unterstützen. Die CIPRA bringt sich in die Arbeit der Plattform sowohl auf strategischer als auch auf operativer Ebene ein. Mehr

Weiterführende Informationen

www.alpine-ecological-network.org: verschiedenste Informationen rund um die ökologischen Netzwerke im Alpenraum

Cover Natur ohne GrenzenBroschüre Natur ohne Grenzen - Ökologische Netzwerke für mehr Biodiversität in den Alpen

Eine Reihe von elf Infoblättern mit Massnahmen zur Vernetzung von Lebensräumen (d/f/i)

Bericht Implementing a Pan-Alpine Ecological Network - A Compilation of Major Approaches, Tools and Activities (BfN-Skripten 273)

Die CIPRA und die ökologischen Netzwerke, Artikel aus dem CIPRA-Jahresbericht 2009

Relevante Instrumente zum Thema ökologische Netzwerke im Alpenraum, CIPRA Hintergrundbericht

Schengen für Flora und Fauna. SzeneAlpen Nr. 90. (April 2009)

Artikel aus dem CIPRA-Info (Nr. 83, Juli 2007)

Kontakt

Projektleiterin bei der CIPRA für die ökologischen Netzwerke: Aurelia Ullrich, E-Mail




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