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Was die Alpen von Europa wollen

Massnahmen die den ökologischen Fussabdruck verkleinern, werden von den zukünftigen EU-Abgeordneten gefordert. © Uli Carthäuser, pixelio

Im Mai 2014 bestimmen die UnionsbürgerInnen ihre Vertretung im EU-Parlament. Wohin Europa gehen soll, das haben mehrere Organisationen aus den Alpen für die zukünftigen Abgeordneten notiert. Warum diese Forderungen auch für die Europäische Strategie für den Alpenraum gelten.

Europa wählt zwischen 22. und 25. Mai 2014 seine Volksvertretung im EU-Parlament. Umweltorganisationen in den Alpen haben für die zukünftigen EU-Abgeordneten jetzt schon ihre Vorschläge für ein nachhaltiges Europa formuliert. So fordern etwa der Bund Naturschutz in Bayern und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern einen geringeren Verbrauch von Ressourcen als EU-Ziel. Auch warnen sie davor, dass eine forcierte europäische Wachstumspolitik das Wohlergehen der zukünftigen Generationen gefährde. Ein anderes Wirtschaften fordern auch die Naturfreunde Internationale: Europa soll vermehrt in nachhaltige Energie- und Verkehrssysteme investieren. Das verkleinere den ökologischen Fussabdruck und schaffe Arbeitsplätze. Die EU müsse zudem transparentere Prozesse der Entscheidungsfindung ermöglichen. Gelegenheit für enkeltaugliches Wirtschaften und die Umsetzung neuer Governancemodelle bietet die Europäische Strategie für den Alpenraum, die derzeit entwickelt wird. Ein Netzwerk von Organisationen, die sich für nachhaltige Entwicklung im Alpenraum einsetzen, vertritt in diesem Prozess die Interessen der Zivilgesellschaft. Sein Kernanliegen ist, dass die Strategie auf einer breit angelegten Kooperation zwischen Akteuren aus allen Bereichen basiert, damit eine gemeinsame Vision für eine gute Lebensqualität, die Bewahrung natürlicher Ressourcen und nachhaltige Wirtschaftsformen verwirklichen werden kann.

Quelle und weitere Informationen: http://www.nfi.at//index.php?option=com_content&task=view&id=618&Itemid=1, http://www.eu-koordination.de/PDF/umweltpolitische_kernforderungen_europawahl2014.pdf, http://www.cipra.org/de/medienmitteilungen/makroregion-alpen-wir-sind-bereit