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Stelldichein der Alpenfreunde

Reichhaltige Kost: Auch das kulinarisches Erbe gehört zum Kulturgut der Alpen, das an der AlpenWoche im Zentrum steht. © Heinz Heiss

Zu- und Abwanderung, die Zukunft des traditionellen Handwerks, Klimawandel, Gesundheit: Das sind nur einige der Themen, um die es bei der AlpenWoche 2016 geht. Die Veranstaltung wird im Oktober von führenden, alpenweit tätigen Organisationen, darunter die CIPRA, ausgerichtet.

Die vielfältigen Aspekte der Beziehung zwischen den Alpen und den Menschen, die dort leben, arbeiten und sich erholen, stehen im Mittelpunkt der vierten AlpenWoche, die von 11. bis 15. Oktober 2016 in Grassau/D stattfindet. Die Menschen in den Alpen stehen vor grossen Herausforderungen. Mit dieser gemeinsamen Veranstaltung rufen mehrere alpenweit tätige Institutionen und Netzwerke die AlpenbewohnerInnen und -besucherInnen dazu auf, die Herausforderungen anzunehmen und die Zukunft zu gestalten.

Erbe pflegen und entwickeln

Ziel der AlpenWoche ist es, bisherige Erfahrungen auszutauschen, um neue Lösungen für den Erhalt ihres sozialen, kulturellen und natürlichen Erbes zu finden. Um die unterschiedlichen Ansätze aufzuzeigen und verschiedene Optionen für die nachhaltige Entwicklung zu diskutieren, regt die AlpenWoche 2016 einen breiten und vielschichtigen Dialog an. Der Fokus liegt dabei auf den drei Handlungsfeldern Demografie, Kultur und Lebensqualität. Der Sozialwissenschaftler Harald Welzer, der Kulturwissenschaftler und Europäische Ethnologe Bernhard Tschofen sowie die Expertinnen für lokale Entwicklung Sandrine Percheval and Anne Lassmann zählen zu den vielen internationalen Referenten, die mit den Teilnehmenden über diese Themen diskutieren werden.

Alpenstädte und CIPRA suchen den Dialog

Die CIPRA gestaltet als Mitorganisatorin der AlpenWoche zwei Beiträge. Zum einen lenkt sie den Fokus auf den Umgang mit kaum erschlossenen Räumen mit der Veranstaltung «Da röhrt der Hirsch, da rauscht der Bach». Ein weiterer Beitrag dreht sich unter dem Titel «We are climate!» um nachhaltige Lebensstile sowie Jugend- und Bürgerbeteiligung. Mehr über Lebensstile sowie über nachhaltige Architektur in den Alpen erfahren die BesucherInnen in den beiden Ausstellungen zum Projekt «100max» und zum Architekturpreis «Constructive Alps». Der Verein «Alpenstadt des Jahres» beschäftigt sich in einer Veranstaltung mit dem Potenzial brach liegender Flächen.

Die AlpenWoche ist eine internationale Veranstaltung über neue und vielversprechende Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung im Alpenraum. Sie wird von führenden Organisationen, die sich für regionale und nachhaltige Entwicklung in den Alpen engagieren, gemeinsam veranstaltet und findet alle vier Jahre statt. Die AlpenWoche 2016 wird unter dem deutschen Vorsitz der Alpenkonvention ausgerichtet.

Quelle und weitere Informationen:

www.alpweek.org