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Spurenstoffe in alpinen Gewässern

Bild: CIPRA Deutschland

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) und seine Mitgliedsverbände haben einen Informationsflyer gegen die chemische Belastung von Bächen, Flüssen und Seen veröffentlicht: „Spurenstoffe – Was sind Spurenstoffe? Und was geht mich das an?“ Der Flyer richtet sich besonders an Menschen, die viel in der freien Natur unterwegs sind. Er gibt insbesondere Alpinsportlern und Gästen in den Alpen praktische Tipps, wie der Eintrag von Spurenstoffen in Natur und Umwelt vermieden werden kann.

Bis zu 70.000 Chemikalien kommen täglich zum Einsatz. Viele dieser in Massen eingesetzten Stoffe verbreiten sich in kleinsten, aber wirksamen Mengen als Spurenstoffe in der Natur und bleiben dort über lange Zeit erhalten.

Sie können sich gegenseitig beeinflussen und in ihrer Wirkung verstärken, Wasserorganismen wie Fische und Insekten schädigen und sich in Nahrungsketten anreichern.

Um den Eintrag von Chemikalien in den Wasserkreislauf zu vermeiden sollte folgende Aspekte beachtet werden:

• Beim Kauf von Textilien, Schuhen, Rucksäcken und Zelten auf PFC-Freiheit (Per- und polyfluorierte Chemikalien) achten

• Wasser- und fettabweisende Kleidung nur sparsam waschen und PFC-frei imprägnieren.

• Outdoorbekleidung länger nutzen.

• auf Berghütten nur biologisch abbaubare Seifen verwenden.

• Kein Gebrauch von PFC- haltigem Fahrrad-Kettenspray und Skiwachs.

• Arzneimittel nur bedarfsgerecht verwenden. Alle Rückstände, auch flüssige, gehören zur Verbrennung in den Restmüll!

• Bessere Abwasserreinigung (Stufe 4 bei Kläranlagen) fordern und unterstützen

Weitere Informationen erhalten Sie beim Landesnaturschutzverband Baden Württemberg.

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