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Ohne Hülle und Schnickschnack, bitte!

Unverpackte Güter einzukaufen trägt zu einem nachhaltigen Lebensstil bei. © storebukkebruse_flickr

In der Schweiz spriessen Verkaufsläden, die ihre Ware bevorzugt verpackungsfrei anbieten, wie Schneeglöckchen aus dem Boden. Ein alpenweiter Trend?

Lebensmittel und andere Güter des täglichen Bedarfs ohne Verpackung anzubieten, ist ein kleiner Beitrag zu einem grossen Thema. «Zero Waste» – kein Abfall – nennt man die Bewegung landläufig. In der Schweiz existieren im französischsprachigen Teil bereits seit längerem einige Verkaufsläden, die Lebensmittel und andere Güter des täglichen Bedarfs wie Hygiene- oder Haushaltsartikel verpackungsfrei verkaufen. Selbst mitgebrachte Beutel, Gläser oder Flaschen verringern die Materialverschwendung und unnötigen Ressourcenverbrauch. Nebst der Einsparung von Verpackungsmaterialen kann man auch die Mengen bedarfsgerecht kaufen, sodass man nur so viel mit nach Hause nimmt, wie es gerade braucht. Nun fasst die «Zero-Waste»-Bewegung im Frühjahr auch in der deutschsprachigen Schweiz Fuss, wo die Eröffnung mehrerer Läden vor der Tür steht.

Der Trend erreicht die Alpenländer in unterschiedlicher Geschwindigkeit, doch ist er überall präsent. Im gesamten Alpenbogen finden sich Läden, die ihre Waren «offen» anbieten. Ein weiterer Schritt zu einem nachhaltigeren und ressourcenschonendem Lebensstil ist auch das Verbot von Gratis-Plastiktüten in Supermärkten, wie es beispielsweise Frankreich letztes Jahr vorgemacht hat. 

 

Quellen und weitere Informationen: 

www.negozioleggero.it/de/ , www.labonnepiochegrenoble.com (fr) , www.liebeundlose.at, www.zerowasteswitzerland.ch/de/