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Neuorientierung des Tourismus in den Bayerischen Alpen

Bild: CIPRA Deutschland

Der Alpentourismus lebt von einer naturnahen, intakten Kulturlandschaft. Allerdings beobachtet die CIPRA Deutschland in jüngerer Vergangenheit einen zunehmenden Druck des Tourismussektors auf Natur und Landschaft des bayerischen Alpenraumes. Als Begründung werden wirtschaftliche Notwendigkeiten und Konkurrenzsituationen mit anderen alpinen Regionen angeführt. Diese Entwicklung gefährdet aus Sicht der CIPRA Deutschland langfristig die Qualitäten des bayerischen Alpenraums. CIPRA Deutschland fordert die Politik auf, mit einem Konzept für einen nachhaltigen Tourismus im deutschen Alpenraum neue Rahmenbedingungen zu setzen

CIPRA Deutschland regt ein Umdenken in folgenden Bereichen an:

Verkehr

  • bedarfsgerechter Ausbau bzw. Elektrifizierung wichtiger Bahnverbindungen im deutschen Alpenraum, der insbesondere den Tagestourismus aus den bayerischen Ballungsräumen berücksichtigt.

Naturnaher Tourismus

  • touristische Angebote auf den natur- und kulturräumlichen Qualitäten des bayerischen Alpenraums aufbauen und diese nicht dadurch zu beeinträchtigen.
  • schneeunabhängige und naturverträgliche Outdooraktivitäten sowie wetterunabhängige Ganzjahresangebote in einem ganzheitlichen Gesundheits- („wellness“) - und Kulturbereich zu etablieren.

Neuorientierung der staatlichen Förderung

  • Die „Richtlinie zur Förderung von Seilbahnen und Nebenanlagen in kleinen Skigebieten“ des Bayerischen Wirtschaftsministeriums grundsätzliche inhaltlich zu überarbeiten und an den Grundsätzen für einen naturnahen sowie klimaschonenden Tourismus auszurichten.

Naturschutz & Landesplanung

  • die Einhaltung des Alpenplans und die Unterbindung von Präzedenzfällen für dessen Aufweichung.
  • einen Stopp der fortlaufenden Verkleinerungen und Flächenherausnahmen insbesondere von Landschaftsschutzgebieten.

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Lesen Sie mehr dazu im Positionspapier Tourismus von CIPRA Deutschland: