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Klimawandel trifft Alpen besonders

Der Klimawandel in Österreich geht schneller voran als im globalen Mittel. Das zeigt sich u. a. an abschmelzenden Gletschern. © Anita Wyss

Die Erderwärmung setzt den Alpen besonders zu. Was das für Österreich genau bedeutet, steht in Europas erstem nationalem Bericht zum Klimawandel.

Der Klimawandel geht in Österreich schneller voran als im globalen Mittel. Allein seit 1980 hat es einen Temperaturanstieg von einem Grad gegeben. Das stellt jetzt der österreichische Sachstandsbericht zum Klimawandel fest. Die Durchschnittstemperatur wird um weitere 3,5 Grad bis zum Jahr 2100 zunehmen, wenn sich die bisherige Praxis des Klimaschutzes nicht ändert. Mit weitreichenden ökonomischen Folgen. Daher, so die AutorInnen des Berichts, braucht es eine grundlegende Umwandlung der Gesellschaft: weg von fossiler Energie, mehr Energieeffizienz und emissionsarme Technologien. Eine solche «klimarelevante Transformation» gehe oft direkt mit gesundheitsrelevanten Verbesserungen und einer Erhöhung der Lebensqualität einher.

Österreich hat sich im Klimaschutz nur kurzfristige Ziele gesetzt, nämlich bis 2020. Einige Bundesländer gehen weiter. Zum Beispiel strebt die Tiroler Landesregierung ein energieautonomes Tirol bis 2050 an. Erreicht werden soll das durch die Halbierung des Energiebedarfs, den Ausbau erneuerbarer Energien und des öffentlichen Verkehrssystems sowie durch die Sanierung der privaten Gebäude.

Quellen und weitere Informationen: https://www.klimafonds.gv.at/assets/Uploads/Veranstaltungen/2014/APCC/APCCAAzusammenfassung-fr-entscheidungstrger.pdf, http://hw.oeaw.ac.at/7699-2, http://www.tt.com/politik/landespolitik/8983704-91/tirols-landesregierung-plant-energieautonomie-bis-2050.csp