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I-LivAlps: Abschluss mit Zukunft

Zwei Teilnehmende des Workshops in Stroppo San Martino diskutieren über Soziale Innovation. © Christian Baumgartner

Im September hat der vierte und letzte I-LivAlps-Workshop zum Thema Soziale Innovationen im Valle Maira/I stattgefunden. Das Projekt geht zu Ende, die Ernte ist üppig.

Viele der neuen und wiederkehrenden Teilnehmenden der Workshops sind sich einig: Eine I-Livalps-Veranstaltung ist ein herausragendes Beispiel für die Zusammenarbeit von Generationen, aber auch die von Laien und ExpertInnen aus verschiedensten Feldern und von CIPRA-Mitgliedern und Aussenstehenden. Mit dem Projekt «I-LivAlps» möchte die CIPRA das Interesse, das Wissen, die Handlungsfähigkeit und Einbindung insbesondere von jungen Menschen in den Alpen stärken. Die Resultate aus den insgesamt vier Veranstaltungen liefern der CIPRA Grundlagen für andere Projekte – etwa das Sensibilisierungsprojekt alpMonitor – und den Jugendlichen Ideen für die Gestaltung ihres Lebenswegs und ihrer Heimat. Weitere Themen sind Tourismus, Wohnen und Arbeiten sowie Raumplanung.

Der vierte und letzte Workshop in Stroppo San Martino, einer abgelegenen Gemeinde im Valle Maira, widmete sich dem Thema «Soziale Innovation». Die Aufgabenstellung an die Teilnehmenden unterschied sich von früheren Zielsetzungen der Veranstaltungen. Dieses Mal bearbeiteten sie eine konkrete Fallstudie zum Veranstaltungsort. Dabei bekamen die Teilnehmenden Besuch und Unterstützung vom Bürgermeister und von Anwohnerinnen und Anwohnern.  Toni Büchel, Teilnehmer aller Workshops und Co-Moderator in Stroppo San Martino, bilanziert: «Das Thema soziale Innovation steckt noch in den Kinderschuhen, aber hat ein riesiges Potenzial. Es braucht motivierte Menschen, aber auch grundsätzliche Überlegungen, wie wir uns als Gesellschaft und Individuen anders organisieren.» 

Dass die vier I-LivAlps-Veranstaltungen ein Eigenleben entwickelten, war Teil der Strategie und Teil des Erfolgs. Sie profitierten von den immer wieder veränderten Zusammenstellung der Teilnehmenden, ModeratorInnen und angepassten methodischem Vorgehen. Michaela Hogenboom, Projektleiterin im Bereich Jugend bei CIPRA International, sagt: «I-LivAlps war ein Projekt, bei dem der Prozess selber ungemein wichtig war.» Die Teilnehmenden seien generationenübergreifend auf unterschiedlichste Weise mit einer Herausforderung des Alpenraums konfrontiert worden. «Diese Fragestellungen haben sie hungrig angenommen und an Lösungen, Ideen und Visionen für die Zukunft gearbeitet.» Aus den Treffen sind einige kleine und grosse Projekt-Ideen entstanden, Motivation und Inspiration umhüllten die Workshops wie ein unsichtbarer Schleier.  Michaela Hogenboom hofft, dass diese Zusammenarbeit sich auch in Zukunft etablieren wird.

Das Projekt I-LivAlps wurde von Erasmus+, CARIPLO und der Natum Foundation finanziert; alpMonitor von der Bristol Stiftung.

 

Blogbeitrag zum Workshop HIER

Weitere Informationen:

www.cipra.org/de/cipra/international/projekte/laufend/i-livalps , www.cipra.org/de/news/standpunkt-das-gesellschaftliche-miteinander-neu-denken , www.cipra.org/de/news/zwischen-abwanderung-und-erschliessungsdruck , www.cipra.org/de/news/ein-zukunftsbild-fuer-den-wintertourismus