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Grüne und schwarze Flaggen für die Alpen

Der Nationalpark Stilfserjoch in Italien soll zerstückelt werden: Diese Aktion wurde von Legambiente mit schwarzer Fahne getadelt. © Reiner Konrad, pixelio.de

Auch dieses Jahr zeichnete Italiens grösste Umweltorganisation Legambiente Gemeinden, Vereine und Bürgerinitiativen mit grünen oder schwarzen Flaggen aus. Prämiert wurden vorbildhafte Initiativen sowie auch Negativbeispiele.

Im Rahmen der 13. «Alpenkarawane» (Carovana delle Alpi) wurden viele Flaggen im italienischen Alpenraum verliehen: Grüne Flaggen erhielten vorbildliche Aktionen zum Schutz der Umwelt, während die grössten Umweltsünder der Alpen mit schwarzen Flaggen getadelt wurden.

Schwarz ging dieses Jahr vor allem an die regierenden Parteien der Autonomen Provinz Bozen und der Republik Italien. Diese werden für die Zerstückelung des Nationalpark Stelvio verantwortlich gemacht. Legambiente kritisiert auch Gemeinden, die den Motorsport in Bergregionen befürworten und sich für kurzsichtige politische Massnahmen, wie dem Ausbau von Skigebieten, entscheiden.

Doch das Bild ist vielfältig: Mehrere grüne Flaggen gingen an kleine Gemeinden, die sich im Bereich der Energie-Autarkie engagieren. Prämiert wurden auch Bürgerinitiativen und Vereine, die sich für den Schutz der Flüsse, für einen nachhaltigen Tourismus und für die Erhaltung des lokalen Brauchtums stark machen. Eine vollständige Auflistung der vergebenen Flaggen der «Alpenkarawane 2014» und das Programm der Initiativen findet sich zum Download unter:

http://www.legambiente.it/contenuti/articoli/carovana-delle-alpi-2014

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