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Grosses internationales Schutzgebiet

Mit der Gründung des Biosphärenparks „Ticino Val Grande“ könnte der Grundstein für ein länderübergreifendes Schutzgebiet gelegt worden sein. © Matteo Leoni_flickr

Das italienische Umweltministerium gibt Grünes Licht für die Erweiterung des Biosphärenreservats „Valle del Ticino“ bis zur Schweizer Grenze. Mit der Errichtung des Nationalparks Locarnese könnte das Reservat sogar auf Schweizer Gebiet ausgedehnt werden.

Das neue Schutzgebiet erhält den Namen «Ticino Val Grande Verbano Biosphere». Tullio Bagnati, Direktor des Nationalparks Val Grande, sieht die Erweiterung als grosse Chance. «Das Gebiet unseres Parks ist wesentlicher Bestandteil des ökologischen Korridors, der durch den Fluss Ticino gebildet wird: Als Teil des MAB-Biosphärenreservats werden wir über zusätzliche Instrumente für die Aufwertung einer bedeutenden Naturlandschaft verfügen.» Biosphärenreservate sind Gebiete, die durch das MAB-Programm (Man And Biosphere) von der UNESCO anerkannt werden. Ziel ist die Verbesserung der Beziehung zwischen Mensch und Umwelt sowie die Erhaltung der Biodiversität. Bei der Verwaltung der Gebiete stehen der Ressourcenschutz und die nachhaltige Entwicklung unter Einbeziehung der lokalen Gemeinschaften im Vordergrund.

Mit der Errichtung des Schweizer Nationalparks Locarnese könnte 2019 ein grenzüberschreitendes Biosphärenreservat geschaffen und die internationale Kooperation verstärkt werden. Das Nationalparkprojekt Locarnese zum Schutz und auch zur wirtschaftlichen Inwertsetzung eines weitläufigen Gebietes wurde Anfang der 2000er Jahre lanciert. Die Bürgerinnen und Bürger der betroffenen Gemeinden werden 2018 darüber abstimmen.

 

Quellen und weitere Informationen:

www.piemonteparchi.it/cms/index.php?option=com_k2&view=item&id=2083:ticino-la-riserva-della-biosfera-si-allarga-sino-al-confine-con-la-svizzera&Itemid=147 (it) , www.parconazionale.ch