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Goldschakal in den Alpen – Rotfüchse fordern Anpassung

Der Goldschakal: stark wie ein Wolf und schlau wie ein Fuchs?

Nach Grenzübertritten in Italien, Schweiz und Österreich erreichte der Goldschakal im März Liechtenstein. Vor allem die einheimischen Rotfüchse sehen sich durch den Immigranten mit dem schönen goldenen Fell bedroht.

Nachdem der Goldschakal bereits in der Schweiz und Vorarlberg gesichtet wurde, ging er im März auch in Liechtenstein in die Fotofalle. Ursprünglich im Nahen Osten und in Indien zuhause, zieht es ihn wegen der Klimaerwärmung und dem Fehlen natürlicher Feinde jetzt auch in die Alpen. Das sorgt für Aufruhr.

Der Goldschakal ist grösser als der Rotfuchs und hat eine schwarze statt einer weissen Schwanzspitze. Aufgrund dieser frappierenden Unterschiede kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen den beiden Raubtieren. Die Jägerschaft hat nun den Vorschlag gemacht, die Schwanzspitzen der Neuankömmlinge weiss zu färben. Dies würde die Integration deutlich erleichtern. Alternativ könnten auch vermehrt Wölfe an den Alpengrenzen angesiedelt werden, um die Einwanderung zu verringern.

Auch kulturell sehen sich die Rotfüchse durch die exotischen Neulinge bedroht. Im alten Ägypten wurde der Schakal als Anubis, der Gott der Toten, verehrt. Diesen Kult bringt der Goldschakal nun in die Alpen. Mitte Februar konnten bereits mit Totenmasken bekleidete Personen auf den Strassen von Venedig/I, Villach/A und Vaduz/LI gesichtet werden.

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