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Gaspipeline bedroht Sloweniens Alpen

Der geplante Bau einer Gas-Leitung von Russland nach Europa würde unberührte Natur in Slowenien zerstören. © uschi dreiucker / pixelio.de

Die slowenische Stadt Kranjska Gora macht gegen eine Fernleitung mobil, die russisches Erdgas nach Europa bringen soll. Jetzt wird geprüft, ob es ein Referendum gibt.

Es ist eines der beliebtesten Tourismusziele in Slowenien: das obere Sava-Tal im Nordwesten Sloweniens nahe der österreichischen Grenze. Es steht für unberührte Natur und sportliche Erlebnisse. Durch das Sava-Tal und an der Stadt Kranjska Gora vorbei soll die Gasleitung South Stream führen. Das haben Slowenien und Russland 2012 vereinbart.

Von der Gasleitung zwischen Russland und Europa betroffen sind verschiedene slowenische Naturschutzgebiete, wie etwa der Triglav Nationalpark, Natura-2000-Gebiete oder das Naturreservat Zelenci. «Die lokale Bevölkerung profitiert weder wirtschaftlich noch energietechnisch von South Stream», kritisiert Bürgermeister Jure Žerjav. Gleichzeitig werde Natur- und Lebensraum unwiederbringlich zerstört.

Daher fordert eine Bürgerinitiative mittels Petition ein Referendum über den Bau der Gasleitung. Im August 2014 wurden die notwendigen Unterschriften an Jure Žerjav, Bürgermeister von Kranjska Gora, übergeben. Zurzeit wird geprüft, ob BürgerInnen vor Ort überhaupt über ein nationales Projekt abstimmen dürfen.

Quellen und weitere Informationen: http://www.gorenjskiglas.si/apps/pbcs.dll/article?AID=/20140819/C/140819825/1005/zbrali-podpise-za-razpis-referenduma-&template=printart (sl), http://www.jana.si/2013/06/plinovod---ne-hvala-/ (sl), http://www.delo.si/novice/slovenija/v-kranjski-gori-pobuda-za-referendum-o-juznem-toku.html (sl)