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Die Alpen gemeinsam voranbringen

(c) barnyz / flickr.com

Punkto Alpenpolitik zeichnete sich das Jahr 2014 durch rasante Entwicklungen aus: Die Weichen für die Erarbeitung einer makroregionalen Alpenraumstrategie, die gemeinsame Probleme im Alpenraum transnational lösen und innovative, alpenspezifische Projekte entwickeln soll, wurden gestellt und die Rahmenbedingungen konkretisiert.

Zu Beginn des Prozesses dominierten vor allem VertreterInnen der EU, der nationalen Staaten und der beteiligten Regionen die Diskussionen. Die Alpenkonvention und die Zivilgesellschaft wurden lange Zeit ausgeschlossen.

Mit dem Projekt «Alpen.Leben» wollte CIPRA Österreich die Stellung sowohl der Alpenkonvention als auch der Zivilgesellschaft im Prozess stärken und deren Bedeutung hervorheben. Möglichkeiten, wie die Alpenkonvention – als bereits bestehendes Werkzeug zum Schutz des Lebensraums Alpen – in die Makroregion integriert werden kann, wurden ebenso herausgearbeitet, wie die Notwendigkeit, die ökologischen, ökonomischen und demografischen Grenzen der Belastbarkeit des Alpenraums zu berücksichtigen und das Vorsorgeprinzip zu beachten. Beleuchtet wurden überdies die Rolle der Zivilgesellschaft und mögliche Beteiligungsprozesse, sowohl während der Strategieentwicklung als auch bei der Umsetzung. Nicht zuletzt wurde auch auf den, aus Sicht CIPRA Österreichs notwendigen, flexiblen Geltungsraum einer Makroregion Alpen eingegangen. Entstanden ist unter anderem ein Projektbericht, der in deutscher und englischer Sprache bei CIPRA Österreich bezogen werden kann.

www.cipra.at

Quelle: Jahresbericht 2014, CIPRA International, www.cipra.org/jahresberichte