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Das letzte Mai-Wochenende gehört der Alpenkonvention

Farbenfroh: Der slowenische Tag der Alpenkonvention. (c) Tina Markun

Seit sechs Jahren weist in Slowenien der «Tag der Alpenkonvention» jeweils im Frühjahr in Mojstrana, dem Tor zum Nationalpark Triglav, auf den Beitrag der Alpenkonvention an die Erhaltung des Natur- und Kulturerbes hin.

Die Veranstaltung sensibilisiert Besucherinnen und Besucher für die Herausforderungen im Alpenraum und für eine umweltgerechte Mobilität. Kommunen, Vereine – darunter CIPRA Slowenien –, öffentliche Dienste, die Nationalparkverwaltung, das Ständige Sekretariat der Alpenkonvention und andere mehr stehen dahinter. Diese sektor­übergreifende Zusammenarbeit stärkt bestehende Partnerschaften und die Sichtbarkeit der Alpenkonvention. Um noch mehr Menschen anzulocken, war die Veranstaltung Ende Mai 2015 in zwei Teile gegliedert: Im ersten, «sportlichen» Teil wurden unter dem Motto «Per Bike und zu Fuss» eine Wanderung und eine Freizeitradtour quer durch den Nationalpark Triglav durchgeführt. Ein reichhaltiges Begleitprogramm mit Marktständen, Workshops, Folkloregruppen, einer Kletterwand oder der Demonstration einer Bergrettung ergänzten das Angebot.
Der zweite Teil bestand aus einer Fachtagung, die sich mit den Herausforderungen von Berg- und Grenzgebieten auseinandersetzte. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der fünfte Alpenzustandsbericht zum demografischen Wandel in den Alpen präsentiert. Zusätzlich wurde aufgezeigt, wie das österreichische Erfolgskonzept der «Bergsteigerdörfer» nach Slowenien übertragen werden könnte. Expertinnen und Experten diskutierten anschliessend über die Rolle von Berg- und Grenzgebieten im Rahmen der neuen Raumentwicklungsstrategie in Slowenien.

www.cipra.org/slovenija

Quelle: Jahresbericht 2015, CIPRA International, www.cipra.org/jahresberichte

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