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CIPRA Schweiz honoriert Tourismuskonzepte

Ausgezeichnet: drei nachhaltige Projekte erhielten den CIPRA Schweiz Preis 2018. © CIPRA Schweiz

«Kompotoi» nennt sich die innovative Komposttoilette, die nun mit dem CIPRA Schweiz Preis 2018 ausgezeichnet wurde. Zwei Solidaritätspreise gingen ausserdem an Initiativen in Berggebieten Indiens und Perus.

Am 8. Mai wurden die CIPRA Schweiz Preise 2018 zu «Nachhaltigkeit im Tourismus» in Bern an die drei Preisträger übergeben. Der Hauptpreis im Wert von CHF 3‘000.- ging an die jungen Unternehmer von Kompotoi für ihre Leistung rund um die Entwicklung und Vermarktung von Komposttoiletten. Kompotois sind unabhängig von Wasser- und Stromanschluss, verschmutzen und verbrauchen kein Trinkwasser und aus Holz hergestellt. «Sie stellen in touristischen Gebieten im Alpenraum eine interessante Alternative zu herkömmlichen Plumpsklos oder Chemietoiletten dar», begründet die vierköpfige Jury ihre Entscheidung. Im dynamischen Kleinunternehmen stehen zurzeit entscheidende Entwicklungsschritte an, der CIPRA-Schweiz- Preis soll den spürbaren Rückenwind weiter stärken.

Die Jury verlieh dieses Jahr gleich zwei Solidaritätspreise für nachhaltige Tourismus-Initiativen in Berggebieten des Südens. Die Geschäftsführerin von «Uravu Bamboo Grove», einem kleinen Dorf in Südindien, konnte den Preis im Umfang von CHF 2‘000.- persönlich entgegennehmen. Im Zentrum steht die Einbindung der Dorfgemeinschaft, aber auch die weit entwickelte Kunst in der Verwendung des heimischen Bambus beim Haus- und Möbelbau. Der zweite Solidaritätspreis ging an das «Centro Bartolomé de Las Casas» im Peru, das Dörfer und insbesondere die Frauen des Hochlandes um Cusco bei der Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus unterstützt.

Weiterführende Informationen: www.cipra.org/de/cipra/schweiz/preis2018 

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