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Binding-Preis geht an Umweltaktivist und Filmemacher

Ulrich Eichelmann erhält für seinen Einsatz zum Erhalt der europäischen Fliessgewässer den Grossen Binding-Preis. © Klaus Schädler

Ulrich Eichelmann setzt sich für den Erhalt der letzten intakten europäischen Fliessgewässer ein. Er wurde dafür mit dem 29. Binding-Preis geehrt.

Flüsse sind sein Lebensthema. Deshalb setzt sich Ulrich Eichelmann gegen die Aufteilung der letzten intakten Flussysteme und dem damit verbundenen ökologischen Schadenspotenzial ein. «Er nervt. Er ist unbequem, hartnäckig, um nicht zu sagen stur, unermüdlich lästig – und ein Glücksfall für die Natur und ein Vorbild für alle, die sie lieben und brauchen»", hob Georg Grabherr  von der Binding Stiftung in seiner Laudation bei der Preisverleihung in Vaduz/LI hervor.

Der mit 50'000 Franken dotierte Preis ist einer der wichtigsten Umwelt- und Naturschutzpreise Europas und wird seit 1986 an Personen oder Organisationen verliehen, die besondere Leistungen im Natur- und Umweltschutz erbringen. Neben dem Grossen Binding-Preis vergibt die Stiftung auch drei weitere Preise über je 10'000 Franken. In diesem Jahr wurden langjährige gemeinschaftliche Projekte und innovative Ideen gewürdigt. Christel Schroeder setzt sich bereits Jahrzehnten für Grossschutzgebiete und Umweltbildungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen/D ein. Karl Schefer von der Weinhandlung Delinat aus St. Gallen/CH erhielt eine Auszeichnung für sein innovatives Geschäftsmodell, das mit seinen Richtlinien zum ganzheitlichen Schutz der Biodiversität in europäischen Weinbergen beiträgt. Mit einem dritten Kleinen Binding-Preis wurden die Bürgergenossenschaft Triesen/FL und die Ortsverwaltung Au/CH für ihre umweltfreundlichen Projekte bei der Verwaltung des kollektiven Bodens geehrt.

Quelle und weitere Informationen: www.binding.li/html/binding-preis1.html