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Aufbruch und Umbruch

«Wir zuerst», hiess es 2016 mehr denn je zuvor. Im Lichte eines globalen politischen und gesellschaftlichen Klimas der Abschottung ist es für die CIPRA umso wichtiger, für Werte wie Solidarität, Kooperation, Umweltschutz und Gerechtigkeit einzustehen. In diesem Sinn stand 2016 die Arbeit im Netzwerk besonders im Fokus von CIPRA International.

Anfang Jahr haben die Aktionsgruppen der Makroregionalen Strategie für den Alpenraum ihre Arbeit aufgenommen. Zwischen VertreterInnen der Regionen, Ministerien, NGOs, Gemeinden und Wissenschaft fanden plötzlich neue AkteurInnen aus dem Alpenraum zusammen, die sich erst einmal Gehör verschaffen und ihre Rolle finden mussten.

Im Rahmen der Alpenkonvention konnte die CIPRA gemeinsam mit anderen Beobachterorganisationen zu gewichtigen Dokumenten der Alpenkonvention ihre Expertise einbringen und die Anliegen einer nachhaltigen Entwicklung verankern. Dies geschah etwa zur Erklärung von Murnau/D zur nachhaltigen Raumentwicklung in den Alpen, zur Ministererklärung zur Förderung einer nachhaltigen Wirtschaft in den Alpen oder zum mehrjährigen Arbeitsprogramm 2017 bis 2022 der Alpenkonvention.

Die Alpenkonferenz schliesslich bot im Oktober die Möglichkeit, die geleistete Arbeit in den Vordergrund zu stellen. Dank der Mitwirkung in verschiedenen Arbeitsgruppen, Plattformen, Konferenzen und Workshops konnte sich die CIPRA thematisch einbringen und Netzwerke auf- und ausbauen. Dabei war das Fachwissen der CIPRA genauso gefragt wie ihre klare Positionierung und Forderungen.

www.cipra.org/de/alpenpolitik

«In der internationalen Nachhaltigkeitspolitik setzen wir uns seit Jahren für einen verstärkte Zusammenarbeit zwischen Staat und Zivilgesellschaft ein. CIPRA International nimmt hier im Alpenraum eine besonders wichtige Rolle ein.»

Panagiotis Potolidis-Beck, Amt für Auswärtige Angelegenheiten Fürstentum Liechtenstein